MenüMenü

So entstehen Muskelkrämpfe

Viele Menschen kennen das: Mitten in der Nacht wachen sie auf, weil sich eines ihrer Beine – meist ein Unterschenkel – schmerzhaft verkrampft. Sie können diesen Krampf häufig nur mühsam durch Lockerungbewegungen wieder lösen. Bei einem Muskelkrampf zieht sich die Muskulatur unwillkürlich stark und unkontrollierbar zusammen. Der Nervenimpuls, der normalerweise die Entspannung des Muskels in Gang setzt, fällt aus.

Die häufigste Ursache für  Krämpfe ist ein Magnesiummangel. Dieser Mineralstoff regt den Nervenimpuls an, der für die Muskelentspannung notwendig ist. Bei Hitze oder großer körperlicher Anspannung wird Magnesium ausgeschwitzt. Das begünstigt Krämpfe. Auch entwässernde Medikamente und Abführmittelmissbrauch können zu einer Unterversorgung mit Magnesium führen ebenso chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

Ausgleich können Sie schaffen, indem Sie magnesiumreiches Mineralwasser trinken und auf eine magnesiumreiche Nahrung achten. Diesen Mineralstoff müssen Sie sich täglich mit der Nahrung zuführen, da der Körper ihn nicht selbst bilden kann. Als Frau liegt Ihr Bedarf bei 300 mg täglich, als Mann bei 350 mg am Tag. Jüngere Männer unter 25 brauchen etwas mehr, nämlich 400 mg täglich.

Wenn Sie genügend Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Milchprodukte sowie ab und an etwas Fleisch essen, nehmen Sie in der Regel genügend Magnesium auf, um Ihren Bedarf zu decken. Hilft das nicht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit dieser feststellen kann, aus welchem Grund bei Ihnen ein derartiger Mangel besteht.

 

 

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Helmut Erb
Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

Regelmäßig Informationen über Orthopädie erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Helmut Erb. Über 344.000 Leser können nicht irren.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

Alte Kommentare
  • Christa schrieb am 24.10.2011, 09:41 Uhr

    bei nächtlichen Wadenkrämpfen legen Sie sich ein Stück Kernseife unter die Matratze. Warum das wirkt? keine Ahnung, aber es wirkt - auch wenn der Betroffene davon nichts weiß.

    • Gerhard antwortete am 24.10.2011, 20:51 Uhr

      Liebe Christa, Sie haben keine Ahnung warum das mit der Kernseife funktioniert? Ich sa's Ihnen! In der Kernseife befindet sich ein so genannter Weichmacher. Dieser Weichmacher verflüchtigt sich durch die Bettwärme und wird von dem Schläfer eingeatmet wodurch die Muskulatur weich wird und infolge dessen kein Krampf entstehen kann. Allerdings sollten männliche Personen diese Methode nicht anwenden, weil bei diesen der Weichmacher schlimmeres bewirken könnte ;-))

  • Gerhard Martin schrieb am 24.10.2011, 19:10 Uhr

    Hallo Herr Erb, auf die Gefahr hin mich bei Ihnen unsympathisch zu machen kommentiere ich diesen Artikel ebenfalls mit dem Hinweis, daß der Artikel an Wert verliert durch die Erwähnung von Fleisch. Fleisch sollte eigentlich niemals als Nahrungsmittel oder gar Lebensmittel angesehen werden da es dem menschlichen Organismus schadet. Außerdem ist mit dem Züchten und Schlachten der Tiere sehr viel Leid und Qual für die Tiere verbunden, für die Umwelt ist es äußerst schädlich. Den Bedarf an Magnesium mit Fleisch zu regulieren ist unnötig wenn man die von Ihnen empfohlenen Lebensmittel genießt. Warum also ab und an Fleisch? Ansonsten beurteile ich ich Ihre Beiträge als wertvoll und Hilfreich für Menschen die den Wunsch haben gesund zu leben. Liebe Grüße Gerhard Martin

    • Christa antwortete am 25.10.2011, 20:59 Uhr

      Das muß aber ein sehr starker Weichmacher sein, der von unter der Matratze am Fußende so ausdünstet, daß er vom Schläfer eingeatmet wird und in der Muskulatur wirkt. Beim Waschen in heißem Wasser hätte er ja demnach so ausdünsten müssen, daß die Waschfrauen während der Arbeit schlappgemacht hätten....