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Was Sie gegen Hühneraugen tun können

Tragen Sie dauerhaft zu enge oder zu unflexible Schuhe, so entsteht häufig ein enormer Druck auf die sehr dünnen Hautpartien der Zehen und die darunter liegenden Knochen. Als Folge bilden sich an, auf und zwischen den Zehen Hühneraugen, die nicht nur hässlich sind, sondern v. a. enorm schmerzhaft werden können.

Hühneraugen – Das steckt dahinter

Diese kleinen Beulen auf den Zehen sind nichts anderes als dauerhafte Verhornungen der Haut, die durch den anhaltenden Druck des zu engen Schuhwerks immer tiefer in die Haut geschoben werden – also nach innen wachsen, bis sie auf die darunter liegenden Zehknochen drücken und einen stichartigen Schmerz verursachen.

Tipps zur Entfernung und Vorbeugung

Sind Hühneraugen einmal da, verschwinden sie leider nicht wieder von alleine. Es gibt jedoch einige gute Tipps und Tricks für die Entfernung und Vorbeugung dieser unangenehmen Begleiter:

  • Wenn Sie unentwegt unter Hühneraugen leiden, kommen Sie nicht darum herum, sich bequeme Schuhe anzuschaffen. Außerdem ist es sinnvoll, die Schuhe täglich oder mehrmals zu wechseln. Dadurch wird verhindert, dass sich Druck und Reibung immerzu auf ein und dieselbe Stelle des Fußes konzentrieren.
  • Besonders im Winter, wenn die Luft kalt und trocken ist, hält regelmäßiges Eincremen die Fußhaut geschmeidig. Dann ist sie weniger anfällig für Hühneraugen.
  • Nach dem Baden oder Duschen kann Hornhaut vorsichtig mit einem Bimsstein oder einer speziellen Raspel entfernt werden. Wem das zu anstrengend ist, der sollte sich 1x im Monat eine professionelle Fußpflege gönnen.
  • Guckt einem das Hühnerauge bereits vom Zeh aus entgegen, so kann man zur Selbstbehandlung und Entfernung spezielle Hydrokolloid-Pflaster aus der Apotheke auftragen. Sie legen sich wie eine 2. Haut auf das Hühnerauge, nehmen sofort den unangenehmen Druck sowie die Reibung vom Zeh und bieten 24 Std. Schmerzlinderung. Unter dem Pflaster bildet sich ein feuchtes Milieu, das Hühnerauge weicht nach und nach auf. Nach 48 Std. sollte das Pflaster abgenommen werden und die Haut von toten Hautzellen befreit werden.
  • Hat sich ein Hühnerauge gebildet und will nicht mehr weichen, so sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Es kann sein, dass das Hühnerauge schon zu tief in der Haut sitzt und andere Behandlungs-Ansätze notwendig sind.
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Alte Kommentare
  • Henning schrieb am 15.06.2010, 14:05 Uhr

    Mir wurde vor etwas länger als einer Woche mit operativer Behandlung eins entfernt, der schon sehr tief im Zeh eingedrungen oder gewachsen war. Jahre mußte ich mit Schmerzen u. Unangenehmligkeiten leben und es sah so häßlich aus. Die Fäden müssen noch weg, hoffe ist alles wieder gut mit den Laufen.

  • Gerhard Maier schrieb am 15.06.2010, 19:47 Uhr

    Es ist Ihnen vermutlich entgangen, daß der Hausarzt sich mit Hühneraugen nicht abgibt, er hat oft in der Praxis nicht die nötige Einrichtung oder das richtige Instrumentarium. Es gibt dafür Fußpfleger und Podologen, die sich darauf spezialisiert haben und dabei erfolgreich sind. Grüße G. Maier

  • W Spitzner schrieb am 18.06.2010, 18:31 Uhr

    Ich kann nur jedem empfehlen, an so einem Hühnerauge gar nicht erst selbst herrum zu hantieren. Denn das entwickelt sich meist in das Gengenteil, anstatt dem gewünschtem Ergebnis, nämlich Schmerzfreiheit sowie Lebensqualität. Sie müßen sich nicht erst lang quälen... Suchen Sie lieber so bald wie möglich einen Podologen in Ihrer Nähe auf - ersparen Sie sich schmerzhafte Selbstversuche. Ihre Füße werden es Ihnen danken.