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Spinalkanalstenose: Operation

Je nach Schweregrad der Symptome kann eine Operation die beste Behandlungsmöglichkeit einer Spinalkanalstenose sein. Ihr Ziel ist eine Vergrößerung des Spinalkanals an dem Punkt, wo die Nerven komprimiert werden.

Der Chirurg wird eine teilweise Entfernung des Wirbelbogens empfehlen. Bei dieser Operationstechnik wird ein Teil des hinteren Anteils des Wirbelbogens (die Lamina) entfernt. Bei einer Operation werden alle Knochenauswüchse oder Bänder entfernt, die auf die Nerven drücken können. Wenn der Wirbelkörper instabil ist oder ein Wirbelgleiten vorliegt, kann eine Versteifung der Wirbelkörper (Spondylodese) notwendig werden. Dabei werden 2 oder mehr Wirbelkörper dauerhaft verbunden, um die Stabilität zu verbessern.

Abhängig vom allgemeinem Gesundheitszustand kann eine Spinalkanalstenose sogar bis ins hohe Alter (über 80 oder 90 Jahre) operiert werden. In den meisten Fällen nehmen die Patienten ihre normale Aktivität innerhalb von 6 bis 12 Wochen nach einer Operation wieder auf. Bei der Mehrheit der Betroffenen können die Schmerzen nach einer korrekten Diagnose mehrheitlich dank der Operation gelindert werden.

Informieren Sie sich über alle Behandlungsmöglichkeiten

Wenn Sie an einer Spinalkanalstenose leiden, ist es wichtig, dass Sie sich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren. Bei einigen Patienten kann eine nicht operative Behandlung auf lange Sicht erfolgreich sein. Sind die Symptome schwerer, kann eine Operation notwendig werden.

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