Spinalkanalstenose: Diagnose
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GNL5356
Für die Diagnose einer Spinalkanalstenose wird Ihr Arzt zunächst andere Erkrankungen ausschließen wollen, die ähnliche Symptome verursachen. Dazu gehören der Bandscheibenvorfall, eine Instabilität zwischen den einzelnen Wirbelkörpern, ein Tumor der Wirbelsäule und die Paget-Krankheit (eine degenerative Knochenerkrankung). Auch Gefäßerkrankungen können ähnliche Symptome hervorrufen.
Neben einer gründlichen Erhebung der medizinischen Vorgeschichte und einer klinischen Untersuchung könnten verschiedene diagnostische bildgebende Verfahren notwendig werden. Am häufigsten werden die Magnetresonanz-Tomographie (MRT), die Computer-Tomographie (CT) sowie Röntgenaufnahmen angewandt. Für die Beurteilung von Weichteilgewebe und Nerven ist die Magnetresonanz-Tomographie am besten geeignet.
In der Computer-Tomographie können Details der Knochen besser dargestellt werden. Manchmal wird ein Kontrastmittel in das Nervenwasser injiziert und anschließend ein Bild (Myelographie) angefertigt.