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So macht sich ein Senkfuß bemerkbar

Ein Senkfuß macht sich häufig durch einen nagenden Schmerz an der Innenseite des Fußes und Knöchels bemerkbar, wenn sich Ihr Fußgewölbe gesenkt hat. Früher nannte man das „sich den Fuß ‚durchgetreten‘ haben“. Bleibt der Senkfuß unbehandelt, kann sich ein Plattfuß ausbilden. Zurückzuführen ist der Senkfuß auf eine degenerierte oder verletzte Sehne, die normalerweise beim Gehen Ihr Fußgewölbe sowie die Stabilität Ihres Fußes unterstützt. Die hintere Schienbein-Sehne befindet sich an der Innenseite Ihrer Unterschenkel, beginnt an einem Muskel in der Wade und setzt am Knochen auf der Innenseite Ihres Fußes an. Verletzungen dieser Sehne sind nicht ungewöhnlich – etwa durch Abnutzung, Verschleiß oder einen Sportunfall. Auch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Steroid-Injektionen können diese Sehnen belasten.

Senkfuß: Das sind die Symtome

  • Schmerzen, die bei Belastung oder beim Gehen auf unebenem Boden schlimmer werden
  • Schwellung und Rötung an der Innenseite des Sprunggelenkes
  • Schwierigkeiten beim Gehen oder Stehen über einen längeren Zeitraum
  • Abflachung des Fußgewölbes

Wenn Sie eines dieser Symtome bei sich feststellen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser wird sich Ihre Fersen und Füße von hinten anschauen. Sollten Ihre Füße und Zehen nach außen zeigen und die meisten Ihrer Zehen von außen zu sehen sein, deutet das auf einen Senkfuß hin.

Maßnahmen zur Schmerzreduzierung bei einem Senkfuß

Das Ziel der Behandlung ist zunächst, die Schmerzen zu beseitigen und den Fuß zu stabilisieren. Dafür kommen unter anderem diese Maßnahmen in Frage:

  • Vermeiden oder verringern Sie die Aktivitäten, die Ihre Schmerzen verschlimmern.
  • Verwenden Sie Kühlakkus (eingewickelt, damit es nicht zu kalt wird), die Sie drei- bis viermal täglich für 20 Minuten auf die schmerzenden Stellen legen.
  • Nehmen Sie nicht-steriodale entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen oder Naproxen, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu bekämpfen.
  • Reduzieren Sie Übergewicht, falls vorhanden.
  • Bevorzugen Sie körperliche Aktivitäten mit geringer Belastungsintensität – etwa das Training auf einem Fahrradergometer.
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Helmut Erb
Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

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Alte Kommentare
  • Regina K schrieb am 30.07.2013, 00:51 Uhr

    die vorgeschlagenen Maßnahmen sind sicher eine Möglichkeit, mein Tipp sind angefertige Einlagen, die verwende ich nicht ständig und in allen Schuhen, aber immer wieder. Die Kasse gibt sogar was dazu. Aua, so merkt man wo überall Handlungsbedarf besteht! Danke für Ihre Beiträge. Ich lese sie gern, sind immer kurz und interessant.

  • Elisabeth schrieb am 30.07.2013, 09:32 Uhr

    Hilfreich bei Senkfuss ist auch die Spiraldynamik, um zu lernen, das Fussgewölbe wieder aufzubauen und eine gezielte Fussschulung. wichtig ist auch bei den Füssen, dass die Muskeln richtig trainiert werden.

  • Fauteck D schrieb am 31.07.2013, 22:00 Uhr

    Sehr geehrter Herr Erb! Ihrem heutigen sehr lehrreichen Artikel über Senkfüße möchte ich als Vater von vier Kindern, die nun schon lange aus dem Hause sind, noch einige Gedanken hinzufügen, denen ich aber die nachfolgenden Zeilen zum allgemeinen Verständnis vorausschicken muß. Prof. Dr. Justus Freiherr von Liebig hat durch seine Forschungen ca. Mitte des 19. Jahrh. nachgewiesen, daß die vielen schlechten Ernten eine Folge des Mangels bestimmter Mineralien in den über Jahrhunderte hinweg ausgelaugten Ackerböden waren. Die fehlenden Stoffe erzeugten einen ungesunden Wuchs der Ackerfrüchte. Als die Kunstdüngung nach von Liebig allgemein eingeführt worden war, verschwanden die furchtbaren Jahre der Hungersnöte, die auch viele Menschen in ganz Europa damals veranlaßten in die USA auszuwandern. Übrigens Prof. Dr. von Liebigs Lebensweg zu verfolgen, ist sehr interessant. Mit Google oder Yahoo suchen! Der niederländische Prof. Dr. med. Moleschott (Physiologe) äußerte zu der Zeit die Vermutung, daß die menschlichen Krankheiten durch Mineralsalzmängel entstehen könnten. Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler, der zu der Zeit schon über ca. 20 Jahre fachärztliche Erfahrungen als homöopathischer Arzt verfügte, wurde durch diese Vermutung aus den Niederlanden sowie von den Forschungsergebnissen des Prof. Dr. J. von Liebig angeregt, den Mineralsalzhaushalt des Menschen zu erforschen. Auch seinen Lebensweg zu verfolgen, ist äußerst interessant. Beide waren zeitweise hochkalibrige Autodidakten ohne Abitur. Viele Analysen von Leichenteilen durch Chemiker, Kollegen und durch Dr. Schüßler selber mußten jahrelang gemacht werden.. Er fand, daß die nach ihm benannten zwölf Mineralsalze im Krankheitsfall fehlten. Durch die homöop. Behandlung mit den Salzen unter Berücksichtigung der passenden Dilutionen (Verreibungen D6 und D12), waren ihm im Laufe vieler Jahre eine riesige Menge von Heilungen möglich. Er ist auch der Erfinder der Antlitzdiagnostik, d.h. aus den Strukturen sowie der Farben der Gesichtshaut, insbesondere an bestimmten Stellen, konnte er seine Diagnosen und die fehlenden Mineralsalze sehr schnell herausfinden. Das erfordert viel Erfahrung. Laien sollten sich im Einzelfall einer erfahrenen Fachkraft anvertrauen, siehe u.a. Bücherliste: Dr. Peter Emmrich, Antlitzdiagnostik. Nun möchte ich die oben avisierten Gedanken erwähnen: Wenn man sich in der Fachliteratur über die Biochemie nach Dr. Schüßler oder Homöopathie umschaut, dann fallen sehr oft Begriffe auf, die es verdienen, wenn sie u.a. für Kinder und Heranwachsende zutreffen, beachtet zu werden. Beispielhaft kann man hier erwähnen: Konzentrationsstörungen, Wachstumsstörungen, Schwäche des Immunsystems, psychische Themen, Kopfschmerzen, Pubertätsstörungen, Schulprobleme usw. Auf der sehr umfangreichen Homepage von HP Berbel Puls – www.schuessler-forum.de – findet man Anwendungshinweise in alphabetischer Form für Menschen und Tiere. Auch den Senkfuß, die Sehnen, Muskeln, Körpergröße usw. sollte man gerade bei den heranwachsenden Menschen – vom Säugling bis zur jungen Frau bzw. jungem Mann – mit Homöopathie, Biochemie und Naturheilkunde rechtzeitig ungiftig behandeln lassen. Ebenfalls ist es wichtig, die behandelten Punkte in den späteren Jahren immer wieder zu überprüfen, ob eine Nachbehandlung nötig ist. Die Schüßler-Fchliteratur zeigt auch, daß man Schmerzen mit den Salben-Nr. 2,5,7 und 12 oder Nr. 9 und 10 gut behandeln kann. Sinnvoll ist es, Beobachtungen und Behandlungen zu dokumentieren. Wer es mit dem PC machen will, soll darauf achten, daß die Angaben aus Sicherheitsgründen doppelt gespeichert werden. Sie sind unter Umständen wichtig bei späteren Behandlungen oder Ärztebesprechungen. Wer Anregungen zu Besprechungspunkten mit Ärzten, Ärztinnen und Heilpraktiker/Innen suchen will, der findet diese u.a. in nachstehend genannten Buchtiteln: Dr. med. Peter Emmrich, Antlitzdiagnostik, 130 S., geb. 9,90 €, Sehr umfangreiche Anwenderliste. Günther H. Heepen: Schüßler-Salze für Kinder, GU Ratgeber Kinder, z.Zt. vergriffen. Bei Amazon und ebay nachfragen. Schüßler-Salze für Kinder, GU Kompass Schüßler-Salze, Das umfassende Standardwerk Thomas Feichtinger, Elisabeth Mandl, Susana Niedan-Feichtinger, Mag. pharm. Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler, 5. Aufl., 724 S. geb. Margit Müller-Frahling (M.A.)/ Birte Kasperzik, Apothekerin, Biochemie nach Dr. Schüßler, Band 1 Grundlagen – Praxis – Antlitzanalyse, 3. Auflage, 375 Seiten, geb. mit einer farbigen Einführung (Photos) in die Antlitzanalyse Margit Müller-Frahling (M.A.)/ Birte Kasperzik, Apothekerin, Ergänzungsmittel der Biochemie nach Dr. Schüßler, Band 2 Grundlagen und praktische Anwendung, 1. Aufl. 2008, 254 S., geb. Es werden 15 Mittel sehr gut besprochen. Es ist m.E. das einzige Buch in diesem Umfang im deutschen Sprachraum. Meistens werden in der Fachliteratur nur 12 Ergänzungsmittel erwähnt. Angelika Gräfin Wolffskehl von Reichenberg, Die 12 Salze des Lebens, Biochemie nach Dr. Schüßler, 389 S. 2013. 14,95 €. Die vorstehenden Buchtitel können u.U. auch über das Internet gebraucht erworben werden. Mit freundlichen Grüßen Dietrich