Sehnenscheidenentzündung: Behandlung
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Die Diagnose „Sehnenscheidenentzündung" kann ein Arzt schon anhand der Symptome stellen; eventuell auch anhand der Geräusche, die beim Bewegen des Gelenks auftreten. Nur, wenn er sich nicht sicher ist, ob es sich tatsächlich um eine Sehnenscheidenentzündung handelt, wird er röntgen oder Ihr Blut untersuchen.
Je früher eine Sehnenscheidenentzündung behandelt wird, umso schneller heilt sie auch wieder ab. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Arm von Anfang an entlasten. Spezielle Schienen, auch Verbände, helfen Ihnen dabei. Zudem können Sie entzündungs-hemmende Salben auftragen.
Es gibt Sehnenscheidenentzündungen, die so schmerzhaft sind, dass Sie zusätzlich Kortison oder Schmerzmittel einnehmen müssen. Manchmal wird auch eine Nervenblockade angewandt. Durch sie werden die Nerven im Arm betäubt, die Schmerzweiterleitung wird so gehemmt. Gleichzeitig weiten sich die Blutgefäße und lindern so die Entzündung.
Polster vor der Tastatur helfen, Sehnenscheidenentzündungen zu vermeiden
Wenn Sie einmal eine Sehnenscheidenentzündung hatten, sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, dass sich diese Entzündung bei Ihnen noch einmal bilden kann. Legen Sie bei gleichförmigen Bewegungen immer mal wieder eine Pause ein. Zudem sollte Ihr Arbeitsplatz eine ausreichende Höhe haben. Sie können sich, falls Sie viel am PC arbeiten, ein Polster vor Ihre Tastatur legen oder diese leicht kippen. So bringen Sie Ihre Hände in eine gerade Haltung und vermeiden eine Sehnenscheidenentzündung.