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Verspannungen: So vermeiden und lindern Sie diese

Hand aufs Herz, oder besser: auf Schultern und Nacken? Wie fühlen sich diese bei Ihnen an? Geht es ihnen abends gut oder sind da Beschwerden? Leiden Sie unter Verspannungen, Kopfschmerzen oder einem steifen Hals – und das nicht nur ausnahmsweise, sondern regelmäßig?

Schmerzen durch falsche Körperhaltung

Grund für diese Beschwerden ist keine Krankheit. Schuld sind vielmehr Fehlhaltungen – eine falsche Körperhaltung beim Sitzen z. B.

Auch ein zu hoher Stuhl kann schuld daran sein, der dazu führt, dass Sie mit krummem Rücken vor Ihrem Schreibtisch verharren – und das stundenlang. Doch selbst wenn Sie über einen perfekt angepassten Stuhl verfügen: Unter Verspannungen aufgrund von Fehlhaltungen können Sie dennoch leiden.

Denn viele Menschen haben sich angewöhnt, quasi als Schutz die Schultern hochzuziehen – und tun dies in allen möglichen Situationen: bei unangenehmen Telefongesprächen, wenn sie unter Stress stehen oder ihnen kalt ist. Beobachten Sie sich einmal selbst, wie häufig Ihre Schultern ein Stückchen nach oben wandern! Die Folgen? – Sie sind oben schon erwähnt.

Verspannungen vorbeugen

Dementsprechend einfach können Sie den Verspannungen aber auch vorbeugen. Kleben Sie sich in Sichthöhe einen Zettel: „Schultern fallen lassen“. So werden Sie ständig daran erinnert, Ihre Sitzposition zu überprüfen.

Aber auch kleine Gymnastik-Übungen helfen. So können Sie z. B. Ihre Schultern kreisen oder den Kopf immer einmal wieder sanft von links nach rechts und wieder zurück drehen.

Der Vorteil dieser Übungen: Sie können sie auch am Schreibtisch machen, so können Sie den Verspannungen vorbeugen. Abends bietet sich dann eine sanfte Massage an. Auch ein vorsichtiges Klopfen auf die verspannten Stellen kann Linderung bringen.

Auch Wärme hilft

Eine gute Präventions-Maßnahme ist Wärme. Mit ihr können Sie Nackenschmerzen vermeiden, diese aber auch behandeln. Tragen Sie im Winter am besten Kleidung mit hohem Kragen, etwa Rollkragen-Pullover, oder legen Sie sich einen wärmenden Schal um.

Leiden Sie bereits unter Beschwerden, kann Ihnen auch ein Kirschkern-Kissen weiterhelfen oder Sie probieren es mit einer Moorpackung. Probieren Sie auch einmal heiß-warme Duschen aus; dabei halten Sie den Duschstrahl auf den schmerzenden Nacken-Bereich.

Bringen diese Mittel allerdings über einige Tage keine Linderung, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dann müssen wahrscheinlich therapeutische Maßnahmen ergriffen werden, um Ihre Schmerzen zu bekämpfen.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
Über den Autor Dr. Martina Hahn-Hübner

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Alte Kommentare
  • Eberhard Breunig schrieb am 18.01.2012, 17:17 Uhr

    Mit einiger Verwunderung muß ich immer wieder feststellen, dass man bei der Behandlung von Themen über Verspannungen und artverwandte Zusammenhänge, nicht auf das einfachste kommt: Die Massage, die gute alte klassische Massage. Ohne den in Ihrem Artikel genannten Behandlungsformen etwas schlechtes nachsagen zu wollen, ist die Massage wahrscheinlich die effektivste Maßnahme Verspannungen zu behandeln. Tausende Massagepraxen stehen bereit Hand anzulegen. Ein guter Masseur ist schon in der Lage genannte Beschwerdebilder zu erkennen und richtig zu behandeln.