Osteoporose: Ultraschall zeigt Knochenbruchgefahr
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Bisher galt die Knochendichtemessung mit Röntgenstrahlen (Osteo-Densitometrie) als das beste Verfahren, eine sich entwickelnde Osteroporose aufzuspüren. Doch seitdem die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dieser Untersuchungsmethode nicht mehr generell übernehmen, ist die Ultraschall-Untersuchung in den Vordergrund gerückt. Die so genannte quantitative Ultraschall-Untersuchung (QUS) misst die Geschwindigkeit der Schallwellen beim Durchtritt durch den Knochen. Bei gesunden Knochen werden die Schallwellen sehr schnell reflektiert. Bei porösen Knochen verirren sie sich in den Hohlräumen und werden später reflektiert.
Die Methode eignet sich vor allem dazu, bei älteren Menschen die Gefahr von späteren, durch Osteoporose bedingten Knochenbrüchen aufzuzeigen. Dies stellte sich in einer amerikanischen Studie heraus. Dabei wurden 710 Senioren, davon 578 Frauen, mit der QUS untersucht. Nach knapp drei Jahren überprüften die Ärzte, welche Seniorinnen und Senioren in der Zwischenzeit einen Knochenbruch erlitten hatten. Der Vorhersagewert durch die Ergebnisse aus der quantitativen Ultraschall-Untersuchung bezüglich Hüftfrakturen und anderer Brüche außerhalb der Wirbelsäule war hoch. Sie hilft also den behandelnden Ärzten, die individuelle Gefährdung alter Menschen für Knochenbrüche abzuschätzen, damit spezielle Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden können. Leider ist sie in Bezug auf die Gefahr späterer Wirbelbrüche wenig aussagekräftig.
Neben der fehlenden Strahlenbelastung und den relativ niedrigen Kosten ist ein Vorteil dieser Methode, dass ein Arzt oder eine Ärztin sie mit einem tragbaren Gerät auch bei Ihnen zu Hause durchführen kann.