Osteoporose: Rheumatikerinnen haben höheres Risiko
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Für Frauen mit rheumatoider Arthritis ist es empfehlenswert, regelmäßig ihre Knochendichte messen lassen. Denn wie eine norwegische Studie ergab, tragen sie ein größeres Risiko für Osteoporose als andere Frauen.
Bei 394 Rheumatikerinnen im Alter von 40 bis 70 Jahren wurde die Knochendichte von Oberschenkelhals, Hüfte und Lendenwirbelsäule gemessen und – bis auf die Lendenwirbelsäule – häufiger erniedrigt gefunden als bei Frauen ohne Rheuma. Besonders deutlich war dieser Unterschied in der Altersgruppe der 60- bis 70-jährigen Frauen: Bei den Rheumatikerinnen war die Knochendichte noch einmal um 8,5% niedriger. Insgesamt hatten sie doppelt so oft wie sonst gesunde Frauen osteoporotische Veränderungen.
Zu den ermittelten Risikofaktoren der Rheumatikerinnen zählten höheres Alter, niedriges Körpergewicht und Rheumafaktor im Blut. Darüber hinaus war den betroffenen Frauen gemeinsam, dass sie wegen ihres Leidens laufend Kortison einnahmen und ihre Bewegungsfähigkeit sehr eingeschränkt war.
Es ist also sehr wichtig, dass sich Frauen mit rheumatoider Arthritis möglichst viel bewegen, gegebenenfalls jede Gelegenheit zur Bewegungstherapie wahrnehmen. Sie sollten auch bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt weitere Maßnahmen zur Vorbeugung einer Osteoporose zur Sprache bringen, damit sie sich nicht noch ein zweites schmerzhaftes Leiden zuziehen.