Osteoporose: Medikamente in der Entwicklung
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Intensive Forschung ist notwendig, um bessere Medikamente für die Osteoporosebehandlung zu entwickeln, aber diese Aufgabe erweist sich als schwierig.
Der Grund: Ihr Körper versucht, zwischen Knochenneubildung und Knochenabbau ein Gleichgewicht zu erhalten. Medikamente, die zunächst eine Knochenneubildung anzuregen scheinen, können unter Umständen Knochenabbau auslösen, und so bleibt unter dem Strich keine Knochenzunahme.
Hier sind einige in der Entwicklung befindliche Osteoporosemedikamente:
Parathormon – Dieses Hormon, das in den Nebenschilddrüsen am Hals erzeugt wird, fasziniert Forscher, weil es sowohl die Bildung als auch den Abbau von Knochen anzuregen scheint. Frühe Versuche in der Kombination mit Östrogen sehen vielversprechend aus, jedoch werden Langzeitstudien benötigt. Ein Parathormonmedikament wird wahrscheinlich erst in 4 bis 5 Jahren zulassungsreif sein. Das Parathormon muß als Injektion verabreicht werden.
Wachstumsfaktoren – Der Körper produziert mehrere Arten von Wachstumsfaktoren, die dazu beitragen, Knochenbrüche zu reparieren und die Knochenneubildung anzuregen, wenn auch nicht in dramatischer Weise. Langfristige Studien sind nötig. Wachstumsfaktoren müssen ebenfalls als Injektion verabreicht werden.
Natriumfluorid – Natriumfluorid, das als Tablette eingenommen wird, vermehrt die Knochenmasse tatsächlich, aber der neue Knochen ist qualitativ nicht sehr gut. Er neigt zu einer abnormen Struktur und Qualität, die ihn schwach macht. Andererseits kann sogar eine genügende Menge an minderwertigem Knochen die Knochenbruchrate reduzieren. Dieses Paradox macht die Möglichkeiten der Osteoporosebehandlung mit Natriumfluorid etwas problematisch.
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