Osteoporose: Geschlechtsunabhängige Risikofaktoren
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Neben Alter und Geschlecht gibt es weitere Faktoren, die das Risiko einer Osteoporose erhöhen. Dazu zählen:
Familiäre Vorgeschichte – Ihr persönliches Risiko steigt, wenn bereits Ihre Eltern oder Geschwister Knochenbrüche erlitten haben, die auf eine Abnahme der Knochendichte zurückzuführen sind. Wenn zum Beispiel einer dieser Verwandten 1. Grades einen Hüftbruch erlitten hat, steigt Ihr Risiko auch einen zu erleiden, um das Doppelte an. Auch wenn Sie selbst bereits einmal einen Knochenbruch erlitten haben, steigt Ihr Risiko an.
Körperbau – Dünne oder kleinere Menschen – solche, die im Verlauf ihres Erwachsenenlebens meist unter 64,5 kg gewogen haben – tragen ein erhöhtes Risiko.
Einnahme von bestimmten Medikamenten – Wenn kortikosteroidhaltige Medikamente, bestimmte Arzneimittel zur Vorbeugung von Krampfanfällen und blutverdünnende Mittel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, kann das die Knochengesundheit negativ beeinflussen.
Weitere Faktoren, die sich negativ auf die Knochengesundheit auswirken, sind Tabak- und Alkoholgenuss, ein bewegungsarmer Lebensstil sowie eine geringe Aufnahme von Calcium und Vitamin D. Osteoporose kann mit anderen Erkrankungen einhergehen, die ebenfalls zu einem Verlust an Knochenmasse führen.
Dazu zählen Schilddrüsen- oder Nebenschilddrüsenfunktionsstörungen, entzündliche Formen der Arthritis wie beispielsweise die rheumatoide Arthritis oder Typ-1-Diabetes.
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