Osteoporose: Brüchen vorbeugen
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Eine Fraktur kann ein Signal für mangelnde Knochengesundheit darstellen, besonders wenn Sie alt und klapprig sind.
Mit dem Alter verlieren Ihre Knochen Mineralstoffe und werden dadurch spröde. Besonders anfällig für Brüche werden dann Ihre Wirbel, Unterarme und Oberschenkel. Eine Reihe von Erkrankungen kann zu einer Schwächung des Skeletts führen, aber meist ist Osteoporose die Ursache.
Das Risiko für einen Hüft-, Wirbel- oder Handgelenksbruch beträgt 40% bei weißen Frauen über 50 Jahre und 15% bei weißen Männern im selben Alter.
Jedoch ist das Risiko für einen weiteren Osteoporose bedingten Bruch doppelt so hoch, wenn es schon einmal so weit gekommen ist. Was können Sie tun, um zukünftigen Brüchen vorzubeugen, wenn Sie sich einen Knochenbruch zugezogen haben?
Ist es eine Osteoporose oder liegt ein Kalziumverlust vor?
Zuerst sollten Sie herausfinden, ob Ihre Knochen ausgedünnt sind. Wenn ja, finden Sie die Ursache heraus: Leiden Sie an Osteoporose oder handelt es sich um Kalziumverlust aus anderen Gründen? Um Antworten zu finden, kann Ihr Arzt eine Knochendichtemessung vorschlagen.
Zusätzlich können Ihr Hormonhaushalt und andere Faktoren untersucht werden, die die Knochengesundheit beeinflussen. Dazu kann ein Bluttest gehören, der Kalzium- und Phosphat-Konzentrationen misst, ebenso wie Schilddrüsen- und Leberfunktion. Auch Urintests können nötig sein.
Mit der richtigen Diagnose und Behandlung einer möglichen Erkrankung nach der ersten Fraktur ist das Risiko für einen weiteren Knochenbruch nicht größer als bei anderen Menschen Ihres Alters.
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