Nackenschmerzen: Selbsthilfe
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Die meisten Nackenschmerzen lassen sich recht gut durch Selbstbehandlung beheben. Sie bedürfen keiner weiteren medizinischen Behandlung.
Einige frei verkäufliche und rezeptpflichtige Medikamente können zur Schmerzlinderung beitragen, zum Beispiel ASS, Ibuprofen und Naproxen. Paracetamol kann die Schmerzen lindern und reizt den Magen weniger.
Auch folgende Maßnahmen helfen in der Regel:
Kurzzeitige Ruhigstellung – Eine weiche Halskrause, die den Nacken unterstützt, ohne die Muskeln zu belasten, kann helfen, besonders nachts. Nackenschmerzen durch Bandscheibenprobleme bedürfen eventuell einer festeren Halskrause. Benutzen Sie die Halskrause so wenig wie möglich – weniger als 10 Tage. Eine lange Anwendung kann die Nackenschmerzen verstärken und die Muskelkraft und die Beweglichkeit im Nacken mindern.
Wärme- und Kälteanwendungen – Beides kann Schmerzen lindern. Eispackungen können nach akuter Muskelzerrung oder -verletzung besonders hilfreich sein.
Training – Sie können wieder auftretenden Nackenschmerzen entgegenwirken, indem Sie Ihre allgemeine Fitness verbessern und die Muskeln des Nackens und des oberen Rückens stärken.
Schulterübungen – Drücken Sie Ihre Schulterblätter zusammen und halten Sie diese Position für etwa 3 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung, so oft es Ihnen angenehm ist.
Schulterheben – Heben Sie Ihre Schultern vorsichtig so nah wie möglich zum Nacken und halten Sie diese Position für 5 bis 10 Sekunden. Nehmen Sie langsam wieder die Ausgangsposition ein.
Hanteltraining – Nehmen Sie Gewichte von 0,5 bis 1 Kilogramm in Ihre Hände. Beugen Sie sich im Hüftgelenk nach vorne (halten Sie den Rücken gerade) und lassen Sie die Arme herunter hängen. Heben und senken Sie die Gewichte langsam, als ob Sie fliegen wollten. Wenn Sie Ihren Rücken dabei nicht gerade halten können, legen Sie sich für diese Übung bäuchlings auf einen Tisch oder eine Trainingsbank.