Hüftschmerzen: Wann Sie zum Arzt gehen sollten
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Wenn Sie wegen Schmerzen in der Hüftregion hinken oder bei Ihrer täglichen Aktivität eingeschränkt werden, ist es an der Zeit, Ihren Arzt aufzusuchen. Es ist wichtig, die Ursachen der Störung herauszufinden. Je früher Sie behandelt werden, umso besser.
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Ihr Arzt wird diejenige Hüftregion untersuchen, die Ihnen Probleme bereitet. Die Beweglichkeit der Hüfte sowie ihre Kraft werden beurteilt. Um das Problem näher zu bestimmen, wird Ihr Arzt die Umstände feststellen, unter denen der Schmerz auftritt. Beispielsweise ist Schmerz, der beim Stehen oder durch die Last des Körpergewichts auftritt, eher ein Hinweis auf eine Arthrose, avaskuläre Nekrose oder einen Knochenbruch. Belastungsunabhängige Schmerzen können die Folge einer Infektion oder möglicherweise eines Tumors sein.
Im Allgemeinen werden Röntgenaufnahmen durchgeführt, um die Diagnose abzusichern. Gelegentlich kommen im Bedarfsfall auch andere bildgebende Verfahren zum Einsatz, wie zum Beispiel Kernspintomographie (MRT), Computertomographie (CT) oder Knochenszintigraphie.
Die Behandlung kann je nach Ursache variieren. Manchmal genügen Eispackungen und ein paar einfache Dehnübungen, um die Störung zu beheben. Auch eine Krankengymnastik oder Programme zur Stärkung der Hüftmuskulatur können nützlich sein.
Injektionen von Kortikosteroiden können ebenso empfohlen werden wie frei verkäufliche Schmerzmittel. Manchmal ist eine Operation notwendig. Zum Beispiel kann bei einer schweren Arthrose des Hüftgelenks die Implantation einer Endoprothese (künstliches Hüftgelenk) angezeigt sein.