Gelenkprothesen: Wie alles begann
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Einige Historiker machten den ersten versuchten Gelenkersatz im Jahre 1890 aus. Damals nutzten Mediziner Elfenbein für Hüft- und Knieprothesen.
Jedoch blieben solche Operationen eher selten und waren bis in die 1960er Jahre wenig erfolgreich.
Damals kam der Durchbruch beim Hüftgelenkersatz. Moderne Knie-Implantate folgten in den 70er Jahren. Später ersetzten Chirurgen Gelenke im Ellbogen, Fuß- und Handknöchel, Finger und in der Schulter.
Außer für die Wirbelsäule haben Experten schon für fast alle Gelenke Implantate entwickelt.
In der Frühzeit moderner Hüftoperationen verwendeten die Ärzte Edelstahl, später eine Kobalt-Chrom-Legierung, Titan und Stahl-Legierungen.
Knochenzement wurde und wird noch immer häufig eingesetzt, um die Prothesen zu fixieren. Zusätzlich haben Chirurgen Verfahren entwickelt, bei denen der Knochen in das Implantat einwachsen kann.
Da der Erfolg einer Operation auch davon abhängt, wie lange eine Prothese hält, erhält man erst nach Jahren Auskunft, ob neue Materialien eine Verbesserung darstellen.
Die Lebensdauer der künstlichen Gelenke wurde stetig erweitert, sodass sie heute meist 10 bis 15 Jahre oder länger beträgt.
Jede Prothese stellt die gleichen Herausforderungen an den Chirurgen: Fixierung im Knochen, Stabilität des Gelenks und Vermeidung von Gelenksteifheit oder abnormen Bewegungen.