Gelenkprothesen: Nachsorge
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Wenn Sie ein künstliches Gelenk tragen, ist eine regelmäßige und kontinuierliche Nachsorge mit Röntgenuntersuchungen unumgänglich.
Künstliche Gelenke können ernsthaft beschädigt werden, ohne dass Symptome auftreten. Bei nachlässigen Patienten kann die Schädigung so schwer sein, dass eine erfolgreiche Wiederherstellung der Gelenkfunktion nicht möglich ist.
Die Ärzte der Mayo Clinic betonen, wie wichtig eine intensive Kontrolle der Prothesen ist, damit Probleme rechtzeitig erkannt werden. Die Mayo Clinic rät ihren Patienten mit künstlichen Gelenken, 1mal im Jahr zur Nachsorge zu kommen. Wenn keine Fehler gefunden werden, können spätere Kontrollen in größeren Abständen erfolgen – etwa alle ein bis fünf Jahre. Im Detail hängen die Intervalle von Faktoren wie Alter und Aktivität ab.
Wenn potenzielle Probleme auftauchen, werden häufigere Nachsorgetermine empfohlen (1mal jährlich). Die Kosten für Nachfolgeuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen immer dann übernommen, wenn sie entweder medizinisch notwendig sind oder der Patient Probleme mit der Prothese hatte (AOK Bundesverband, Bonn).