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So halten Sie Ihre Gelenke fit

Das Skelett stellt das Gerüst unseres Körpers dar, die Gelenke seine beweglichen Verbindungen. Im gesamten Körper gibt es über 140 davon.

Damit diese fit und gesund bleiben, sollte man ein paar Spielregeln beachten.

143 Gelenke bedeuten 143x Schmerz!

Als natürliche Feinde eines gesunden und schmerzfreien Gelenks gelten:

  • Abnutzung,
  • einseitige Ernährung,
  • Überlastung
  • oder Krankheit.

Freie Radikale, die Ihre Zellen schädigen, sowie der Mangel an wichtigen Grundstoffen führen zu Problemen:

  • Veränderung der Gelenkschmiere, die dann ihre Puffer-Funktion nicht mehr wahrnimmt
  • Entzündungen, was noch mehr freie Radikale in den Gelenken freisetzt
  • Bewegungs-Angst, weil jeder Schritt, jeder Griff und jedes Bücken eine Qual darstellen

Der Ausweg aus dem Teufelskreis

Mit jedem Schritt, den Sie gehen,  fördern Sie die Nährstoff-Versorgung des Knorpels und verringern Ihre Gelenk-Beschwerden.

Nur wenn Sie sich ausreichend bewegen (auch wenn es am Anfang wehtut), transportiert Ihr Körper die wertvollen Nährstoffe direkt in Ihre Gelenke.

Ihr Knorpel-Gewebe ist nicht von Blutgefäßen durchzogen, sondern versorgt sich über die Bewegung Ihres Gelenks. Darum ist es so wichtig, dass Sie trotz Schmerzen Ihre Gelenke beanspruchen.

Nur auf diese Weise transportiert Ihr Körper die alten Schlackstoffe raus und die Wirkstoffe in Ihre Gelenke. So hört der Stress in Ihren Gelenken auf und die beschädigte Knorpelschicht erholt sich.

Wenn Sie Ihren Körper zusätzlich zu Ihrer gesunden Ernährung und Bewegung mit Vitalstoffen in seiner gesunden Gelenk-Funktion gezielt unterstützen wollen, planen Sie dafür einen längeren Zeitraum ein.

Die Mittel der Natur wirken  ohne Nebenwirkungen. Dafür brauchen sie manchmal etwas länger, bis sie die ersten Erfolge spüren.

Immer in Bewegung bleiben

Gelenke sind raffiniert aufgebaut: Die einzelnen Knochenteile sind mit einer Knorpelschicht überzogen, die sich im Laufe der Jahre abnutzt. Sie erneuert sich und benötigt dafür in manchen Fällen Hilfe.

Der Knorpel besitzt 2 besondere Funktionen: Er dient als Gleitfläche und Stoßdämpfer gleichermaßen und federt mehrere 100 kg Gewicht ab. Ein Missverhältnis führt zu Schmerzen in den unterschiedlichen Gelenken.

Jetzt hilft Bewegung, nehmen Sie  keine Schonhaltung ein. Medikamente lindern die Schmerzen, Bewegung hilft, den Knorpel-Abbau zu stoppen.

Nicht übertreiben: Extrem-Jogging tut nur in seltenen Fällen gut. Besser hilft beispielsweise die Wasser-Gymnastik (Aqua-Jogging). Die Tragkraft des Wassers verhindert eine übermäßige Belastung auf die Gelenke. Darüber hinaus vermeidet man eine einseitige Belastung der Gelenke.

Mit Arthrose in die „Muckibude“?

Gezielte Muskel-Beanspruchungen wirken der Entwicklung von Arthrose entgegen.

Wenn Sie unter Arthrose leiden, ist eine gute gelenkumgebende Muskulatur sowie ein regelmäßiges Training der Gelenk-Funktionen besonders wichtig.

Kraft- oder Vibrations-Training kräftigt nicht nur die gelenkumspannende Muskulatur, sondern führt zu einer Regeneration des Gelenk-Knorpels. Auf diese Art ist das Gelenk belastbarer.

Beim Vibrations-Training üben Sie im Vergleich zum Krafttraining nicht aktiv, sondern passiv: Sie stellen sich auf eine vibrierende Platte, die in einem Frequenz-Bereich von etwa 5 – 60 Hz vibriert. Das löst Dehnreflexe der Muskulatur aus und ruft Muskel-Kontraktionen hervor.

Die verwendeten Methoden der biomechanischen Stimulation (BMS) oder der biomechanischen Oszillation stimulieren lokale Muskel-Gruppen direkt oder über die zugehörigen Sehnen mittels spezieller Vibrations-Geräte.

Vibrations-Training als Alternative

Eine Vielzahl von Bereichen (Leistungssport, Fitness, Rehabilitation, Medizin und Vorsorge) bietet das Vibrations-Training mittlerweile an. Man setzt es zur Leistungs-Steigerung der Muskulatur und zur Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht ein.

Sie finden diese Geräte im Sportstudio, in Reha-Zentren und bei einigen Physiotherapeuten.

In folgenden Fällen empfiehlt es sich nicht:

  • Schwangerschaft
  • akute Thrombosen
  • frische Frakturen in trainierten Körper-Regionen
  • Steinleiden von Gallen- und ableitenden Harnwegen
  • Implantate in trainierten Körper-Regionen
  • nach frischer OP
  • akuter Leistenbruch
  • akute Migräne-Anfälle
  • frische Wunden und Narben in trainierten Körper-Regionen

Fest steht: Muskel-Aufbau entlastet Ihre Gelenke. Da Sie nicht alle Gelenke mit Vibrations-Training erreichen, gilt Krafttraining in vielen Fällen als Mittel der Wahl.

Ernährung – Das A & O

Wenn man ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringt, erweist sich 1 Kilo schon als  schädlich.

Unsere Knie halten das 5-fache unseres Körpergewichtes beim Treppensteigen aus – das geht nicht spurlos an ihnen vorüber: Je weniger Gewicht auf unseren Gelenke drückt, desto gesünder.

Gesundes Essen und Trinken spielt bei gesunden Gelenken eine große Rolle:

  • Wer ausreichend kalorienarme Flüssigkeit zu sich nimmt, tut seinen Gelenk-Knorpeln etwas Gutes; 2 – 3 l täglich reichen aus.
  • Durch das Essen sollte man nicht an Vitaminen sparen. Die Vitamine C, D und E sind für fitte Gelenke, Muskeln und Sehnen wichtig. Das Kochen mit Walnuss- oder Leinsamen-Öl sowie der Verzehr von Fisch und Gemüse bewirken kleine Wunder und halten Gelenk-Entzündungen unter Kontrolle.

Machen Sie es wie die Maori!

Vor langer Zeit überquerten die Maori (Neuseelands Ureinwohner) auf der Suche nach neuem Lebensraum auf primitiven Kanus die Ozeane und fanden ihr Ziel in Neuseeland. Als sie dort den Fuß an Land setzten, waren sie die ersten Menschen auf der Insel.

Überleben konnten sie, weil sie sich aus der Schatzkammer des Meeres bedienten: Schon unterwegs und später gehörten die Grünlippmuscheln an den Küsten Neuseelands zu ihrer Grundnahrung.

Die britischen Eroberer kamen spät und zeigten sich beeindruckt: Die Maori waren hervorragend trainierte Krieger, die keinem Kampf aus dem Weg gingen. Ihre Kriegskanus galten als die größten der Welt.

Die Engländer besiegten die Maori nur aus einem einzigen Grund: Sie brachten Krankheiten und eine  fremde Lebensweise mit, die die Maori fast zum Aussterben brachte.

Diese Art der medizinischen Kriegsführung überlebten die Volksstämme der Maori am besten, die an der Küste Neuseelands in den Marlborough Sounds geblieben waren: eine nahezu unberührte Fjordgegend, die ideale Heimat für die gesunde Grünlippmuschel.

Auch heute liegt der  wahre Reichtum Neuseelands in diesen Muschelbänken. Die Sounds gehören zu den natürlich reinsten Gewässern der Welt.

In aller Ruhe können die Muscheln auf stolze 18 cm heranwachsen, denn man gibt ihnen bis zu 8 Jahren Zeit. Doch was bedeutet diese kostbare Gesundheits-Quelle aus dem Meer für Sie und Ihre Gelenke?

Omega-3-Fettsäuren aus der Grünlippmuschel

Fernseh-Beiträge der BBC und CNN machten sie bei uns in Deutschland bekannt: die neuseeländische Grünlippmuschel.

Forscher untersuchten die Inhaltsstoffe dieser speziellen Muschelart genauer:

Sie beobachteten, dass bei den Maori bestimmte entzündliche Rheuma-Formen wie Gicht oder Asthma nicht vorkommen, wenn sie sich traditionell mit dem Muschelfleisch der Grünlippmuschel ernähren.

Der Grund dafür liegt in besonders langkettigen Omega-3-Fettsäuren, die eine anti-entzündliche Wirkung aufweisen. Neben der positiven Wirkung bei Gelenk-Eentzündungen hemmen diese speziellen Omega-3-Fettsäuren der Grünlippmuschel andere entzündliche Prozesse im Körper.

Rückgang der Schmerzen, verbesserte Mobilität, freie Atmung und keinerlei Nebenwirkungen – das sind die beeindruckenden Ergebnisse dieser  einmaligen Omega-3-Fettsäuren aus der neuseeländischen Grünlippmuschel, dem Geheimnis der unbändigen Kraft und Beweglichkeit der Maori.

Starkes Gelenk, starker Muskel

Ein Gelenk funktioniert nur so gut, wie der Muskel, der ihn stützt – je kraftvoller der Muskel, desto stabiler das Gelenk.

Mit diesen  Maßnahmen stärken Sie Ihre Muskulatur und stabilisieren Ihre Gelenke:

  • Mit einfachen Übungen kräftigt man seine Muskulatur kräftigen.
  • Frauen lieben Schuhe, doch nicht immer müssen es High Heels sein. Für ein gesundes Kniegelenk sollte der Absatz nicht höher als 2,5 cm sein.
  • Weiche und gepolsterte Sohlen verstärken das Wohlbefinden; manchmal helfen Einlagen. Diese passt der Apotheker oder das Sanitätshaus an.
  • Um nach Verletzungen in Schwung zu kommen, greift man auf Bandagen zurück. Sie geben Halt und stabilisieren das Gelenk. Eine korrekte Anpassung im Sanitätshaus gilt als wichtig.

Wärme, Ruhe und Entspannung

Wärme und Entspannung tun der Muskulatur gut. Der Besuch in der Sauna oder eine Massage steigern das Wohlbefinden.

Oftmals ist nicht das Gelenk das schmerzende Sorgenkind, sondern die Muskulatur. Abhilfe schafft hier das richtige Eincrèmen, beispielsweise mit einer durchblutungsfördernden Crème.

Strategien, die beweglich, schmerzfrei und aktiv halten

  1. Suchen Sie sich einen Yoga- oder Tai-Chi-Kurs.
  2. Gehen Sie schwimmen, sooft Sie können.
  3. Reduzieren Sie Ihr Gewicht auf ein Normalmaß.
  4. Essen Sie nach Möglichkeit Lebensmittel mit vielen Omega-3-Fettsäuren wie Makrele, Lachs oder Hering.
  5. Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, damit der Körper die Schlackstoffe ausscheidet.
  6. Unterstützen Sie Ihre Gelenke mit wirksamen Stoffen aus der Natur. Wann immer Sie die Gelegenheit haben, die guten Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel frisch zu verzehren, sollten Sie das tun. Die Maori sind das beste Beispiel dafür, wie gut die wertvollen Omega-3-Fettsäuren die gesunde Funktion der Gelenke unterstützen.
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