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Knacken schadet den Gelenken nicht

Es ist ein Geräusch, das dafür sorgt, dass es vielen Menschen kalt den Rücken herunterläuft: Das Knacken von Fingergelenken. Manche Menschen ziehen mit Absicht an den Fingern, um es zu erzeugen. Warum? Häufig verspüren die Betroffenen ein Störgefühl im Gelenk. Durch das Ziehen löst sich dieses Blockade-Gefühl, das Gelenk wird wieder frei, es tritt Entspannung auf – allerdings begleitet vom Knacken. Bei anderen Menschen reichen bestimmte Alltagsbewegungen, und es knackt. Und wieder andere können sich verrenken, wie sie wollen – es knackt nirgendwo.

Doch woher kommt das knackende Geräusch? Genau wissen wir das noch nicht. Die wahrscheinlichste Theorie geht davon aus, dass in der Gelenkschmiere Kohlenstoffdioxid gelöst enthalten ist. Werden die Gelenke lang gezogen oder anders gestreckt, dann bilden sich CO2-Bläschen. Diese sollen dann das Geräusch verursachen, wenn sie zerplatzen.

Angeblich soll dies sogar den Gelenken schaden, auf lange Sicht zu Problemen führen. Aber dem ist nicht so. Weder Arthrose noch Rheuma werden hierdurch verursacht. Das haben Röntgenuntersuchungen von „Fingerknackern“ ergeben. Sie hatten ebenso gute bzw. schlechte Gelenke wie Menschen, die nicht zu den „Knackern“ gehörten.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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