Gelenke: 3 häufige Erkrankungen der Schulter
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Tendinose – Die Sehnen der Rotatorenmanschette können sich bei wiederholtem Stress oder durch Kalziumeinlagerungen innerhalb der Manschette entzünden oder geschädigt werden. Manchmal werden die Sehnen durch Knochensporne zwischen den Schulterknochen eingeklemmt und werden so gereizt.
Bursitis (Schleimbeutelentzündung) – Hierbei handelt es sich um eine Entzündung des flüssigkeitsgefüllten Schleimbeutels, der zwischen der Rotatorenmanschette und den Knochen des Schultergelenks liegt.
Sehnen- oder Muskelriss – Eine unbehandelte Tendinose kann zu einem Riss der Sehnen führen. Ein solcher Riss kann auch durch Verschleiß, Überbeanspruchung oder einen Sturz verursacht werden.
Bei einer Schädigung der Rotatorenmanschette treten die Schmerzen dann auf, wenn Sie versuchen den Arm zu heben, wenn Sie nach hinten greifen, beispielsweise beim Mantel anziehen oder wenn Sie etwas Schweres tragen. Es kann auch schmerzen, wenn Sie auf der Schulter liegen.
Bei einem weiteren Typ von Schulterproblemen entzündet sich das Bindegewebe, welches die Schulterkapsel bildet. Dabei versteift die Gelenkkapsel und die Bewegungsfreiheit der Schulter ist stark eingeschränkt.
Die Anzeichen und Symptome nehmen stetig zu: das Gelenk wird immer steifer; dazu kommen stechende und brennende Schmerzen und das Schultergelenk lässt sich nicht mehr in alle Richtungen bewegen.
Welche Menschen sind hauptsächlich betroffen?
Erkrankungen der Rotatorenmanschette nehmen mit steigendem Alter zu, besonders ab 40 Jahren. Sie können durch Verschleiß von Muskeln und Sehnen entstehen, oder durch Kalziumablagerungen oder Knochensporne. Wenn Sie öfter schwere Gegenstände heben, den Arm wiederholt strecken oder Über Kopf-Bewegungen mit den Armen machen, so kann auch dies zu Erkrankungen führen.
Obwohl jeder einmal ein steifes Schultergelenk bekommen kann, trifft es häufiger Menschen jenseits der 50 oder 60 Jahre. Frauen haben ein höheres Risiko als Männer und bei Diabetikern steigt es um das Fünffache.