Fersensporn: Was versteht man darunter und welche Ursachen gibt es?
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Fersensporn
GNL5356
Bei Fersensporn führen Kalkablagerungen im Fuß zu der schmerzenden Fersenbein-Verlängerung
Rund 10 % der Deutschen leiden unter einem Fersensporn (Kalkaneussporn). Allgemein tritt diese Verknöcherung unter dem Fuß im Alter zwischen 40 und 60 Jahren auf. Einlagen oder Operation - diese beiden Behandlungsalternativen sind bekannt. Aber es gibt noch mehr Methoden, um den Fersensporn zu bekämpfen.
Mikrotraumata verursachen die schmerzhafte Verknöcherung
Unter einem Fersensporn versteht man die Verknöcherung einer überstrapazierten Fußsohlensehne am Fersenbein, die eine dornartige Form hat. Der Fersensporn bildet sich durch kleinste Mikrotraumata, die bei einer Überlastung entstehen. Ihr Körper versucht, diese kleinen Verletzungen zu reparieren und lagert Knochenmaterial am Ansatz der Sehne ein.
Diese Maßnahmen des Körpers sind allerdings nicht nur vergebens, sondern auch sehr schmerzhaft.
So macht sich der Fersensporn bemerkbar
Gerade Sportler leiden häufig unter einem Fersensporn, genauso wie Menschen, die sich, beruflich bedingt, viel bewegen. Aber auch ein Senkfuß kann zum Fersensporn führen. Gefährdet sind auch Menschen mit Übergewicht. Ein Fersensporn kann lange vorhanden sein, ohne dass es zu Beschwerden kommt. Erst nach längerer Zeit verspüren Sie Beschwerden beim Auftreten, Fersenschmerzen, Schmerzen auch bei Nichtbelastung des Fußes oder Schwellungen am Knöchel.