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Die effektivsten Hausmittel gegen Arthrose

Arthrose in den Gelenken kann sehr schmerzhaft sein. Doch die Volksmedizin kennt eine ganze Reihe von Anwendungen, die sowohl gegen Schmerzen als auch gegen eine drohende Entzündung im Gelenk helfen. Dabei ist es individuell sehr unterschiedlich, was als angenehm und lindernd empfunden wird. Hier habe ich die besten natürlichen Hausmittel gegen Arthrose zusammengestellt.

Warme Fangopackung

Erwärmen Sie eine Fangopackung (ab 11 € in der Apotheke) in der Mikrowelle oder im Backofen und legen Sie sie etwa 45°C heiß auf die Hüfte. Lassen Sie die Auflage 15 Minuten lang einwirken.

Feuchtheißer Ölumschlag

Mischen Sie jeweils 5 Tropfen ätherisches Rosmarin-, Lavendel- und Majoran-Öl (aus der Apotheke) und geben Sie die Mischung auf ein feuchtheißes Tuch. Legen Sie den Umschlag einmal täglich 10 Minuten lang auf das erkrankte Gelenk.

Kalter Quarkwickel

Bestreichen Sie ein Leintuch fingerdick mit kaltem Speisequark und umwickeln Sie damit Ihre Hüfte. Lassen Sie den Wickel solange auf der Haut, bis der Quark durch die Körperwärme getrocknet ist.

Kälteauflage

Wickeln Sie eine Kühlauflage (Cool-Pack) in ein Geschirrtuch und legen Sie das Päckchen 15 Minuten lang auf das schmerzende Gelenk. Warten Sie anschließend 5 Minuten und wiederholen Sie anschließend die Kühlung noch einmal.

Durchblutungsfördernde Anwendung

Senfwickel

Verrühren Sie 3-4 gehäufte Esslöffel schwarzes Senfmehl (Apotheke) mit höchstens 60 Grad warmen Wasser zu einem Brei. Tragen Sie diesen gleichmäßig auf eine Kompresse  auf und decken Sie alles mit einer Mullschicht ab. Es darf bei der Auflage kein direkter Hautkontakt entstehen. Legen Sie die Kompresse anschließend auf das Gelenk und schlagen Sie ein wärmendes Tuch darüber. Lassen Sie den Wickel etwa 10 bis 15 Minuten wirken.

Abschwellende Gelenkwickel

Heilerdewickel

Verrühren Sie Heilerde zur äußerlichern Anwendung (aus der Apotheke) so lange mit kaltem Wasser, bis ein dicker Brei entstanden ist. Bestreichen Sie damit das geschwollene Gelenk messerrückendick, und decken Sie ein feuchtes Kompressentuch darüber. Umwickeln Sie alles mit einem trockenen Tuch, und entfernen Sie den Wickel erst, wenn die Heilerde angetrocknet ist.

Beinwellumschlag

Übergießen Sie 2 TL getrockneten Beinwell mit einer Tasse kochendem Wasser und lassen Sie den Ansatz 15 Minuten ziehen. Tränken Sie mit dem Sud ein Kompressentuch und wickeln Sie es um das geschwollene Gelenk. Lassen Sie den Umschlag mindestens 20 Minuten einwirken.

Entzündungshemmende Anwendung

Weikohlwickel

Weißkohl enthält Flavonoide und Senföle und wirkt dadurch entzündungshemmend. Entfernen Sie die Strünke von 2 bis 3 großen Kohlblättern und klopfen Sie die Blattrippen flach. Umwickeln Sie nun das schmerzende Knie mit den Blättern und fixieren Sie die Auflage mit einem Baumwolltuch. Lassen Sie den Wickel über Nacht einwirken.

Schmerzstillende Einreibungen

Kastanien-Tinktur

Sammeln Sie im Herbst 20 Kastanien, schneiden Sie sie in kleine Würfel, und füllen Sie die Stückchen in ein großes Schraubdeckelglas. Übergießen Sie die Kastanienwürfel mit 750 ml Gin, und lassen Sie den Ansatz 2 Wochen ziehen. Filtern Sie die Tinktur anschließend in eine dunkle Flasche ab, und reiben Sie bei Bedarf schmerzende Gelenke damit ein.

Beinwell-Tinktur

Geben Sie 8 EL kleingeschnittene Beinwellwurzel (aus der Apotheke) in eine helle Flasche, gießen Sie 500 ml Doppelkorn darüber, und lassen Sie alles 6 bis 8 Wochen an einem hellen Ort bei Zimmertemperatur ziehen. Schütteln Sie die Flasche täglich. Wenn die Tinktur eine braune Farbe angenommen hat ist sie fertig und kann zu schmerzstillenden Gelenkeinreibungen verwendet werden.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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