Arthrose: Wann muss operiert werden?
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Wann muss operiert werden? Operationen am Gelenk kommen erst dann in Frage, wenn alle so genannten konservativen Methoden nicht genug bringen. Sie teilen sich auf in
gelenkversteifende Maßnahmen (um den Schmerz zu nehmen und das weitere Abreiben zu verhindern)
gelenkerhaltende (z. B. Korrektur einer Fehlstellung) und
Gelenkersatz (am häufigsten des Hüftgelenkes, doch immer häufiger auch des Kniegelenkes).
Immer wieder wird auch versucht, bestimmte Substanzen in das Gelenk zu spritzen, um den Spalt zu erweitern (oder den Knorpel wieder zu verdicken) – mit unterschiedlichem Erfolg. Die Radiosynoviorthese, bei der eine schwach radioaktive Substanz in die oberste Schicht der Gelenkinnenhaut gespritzt wird, gilt als effektiv bei aktivierter Arthrose (Osteoarthritis). Aber sie muss von einem extra dafür geschulten Nuklearmediziner durchgeführt werden.