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Alternativen zur Knie-OP bei Arthrose

Steffi G. fragt: Ich habe eine Arthrose im linken Kniegelenk und dadurch zunehmend Schmerzen. Nun rät mir der Orthopäde zu einer Gelenkspiegelung. In einer Zeitschrift habe ich gelesen, dass derartige Operationen häufig nicht nur überflüssig sondern sogar sinnlos sind. Gibt es konservative natürliche Alternativen zu dem vorgeschlagenen Eingriff?

Naturmedizin aktuell antwortet:

Liebe Frau G.,

es stimmt, dass gerade Knie immer öfter ohne wirklichen Nutzen für den Patienten operiert werden. Studien haben sogar ergeben, dass diese Eingriffe nicht wirkungsvoller als eine Scheinoperation waren. Versuchen Sie daher zunächst einmal, Ihre Knorpelsubstanz im Kniegelenk wieder aufzubauen und den weiteren Verschleiß zu stoppen. Fertigpräparate mit Chondroitinsulfat oder Glucosaminsulfat (z. B. Arthrobel®, Voltaflex®) sind hier die geeignete Maßnahme. Enzyme aus Ananas und Papaya (z. B. in Phlogenzym®) bauen die Entzündungsstoffe im Kniegelenk wieder ab, sodass das Knie abschwellen kann und die Schmerzen nachlassen. Zusätzlich sollten Sie für regelmäßige Bewegung sorgen, damit das Gelenk gut durchblutet wird. Am geeignetsten sind hier Schwimmen und Radfahren, da bei beiden Sportarten keine Gewichtsbelastung auf den Knien liegt.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • KM schrieb am 25.03.2014, 07:58 Uhr

    Das kann ich nur bestätigen: Bewegung, Bewegung und nochmal Bewegung. ich habe mir meine Knieschmerzen weggelaufen. Nicht joggen sondern mit guten Schuhen spazierengehen eher schlendern und wenn möglich mit einer orthopädischen maßgemachten Einlage im Schuh. Wichtig ist auch die Haltung beim gehen : Immer darauf achten das Gewicht nicht auf den Knien liegt sondern dahinter über den Fersen, bewußt daruaf achten , das ist ganz,ganz wichtig. Schon nach wenigen Tagen waren bei mir die Schmerzen verschwunden. Immer wenn ich nicht auf meine Haltung achte und das Gewicht nach vorne verlagere und auch wenn ich zu wenig mich bewege dann meldet sich das Knie wieder . Dann achte ich wieder auf die Haltung gehe alles zufuß und schon geht es wieder besser. viel Erfolg beim aufrechten leicht nach hinten geneigtes Gehen!!!! beste Grüße KM

  • Gypser schrieb am 25.03.2014, 08:34 Uhr

    Ich arbeite seit ca. 15 Jahren recht erfolgreich mit ehemaligen Patienten. Ja, unbedingt sollte man auf Chondroitinsulfat und Clucosaminsulfat achten. Es gibt bereits erfolgreiché Referenzen auf diesem Gebiet. Ich muss noch sagen: Ein Knie sollte nicht so schnell operiert, bzw. nicht operiert werden. Zu schlechte Ergebnisse sind das Resultat. Ich bin gerne bereit, weiter Hineise über WAS, WIE, usw. hierfür zu geben. Mit freundlichen Grüßen Harald Gypser (Vital- und Beauty- Therapeut)

  • Jürgen Müssig schrieb am 25.03.2014, 08:43 Uhr

    Den Knien und auch den Bandscheiben geht es bald besser mit Braunhirse im Müsli täglich ein bis zwei EL mindestens 1 Jahr. Braunhirse stärkt das Immunsystem, wirkt aber auch positiv auf die Knorpelbildung. eigene Erfahrun!

  • Karl Felberbauer schrieb am 25.03.2014, 09:14 Uhr

    Ergänzen möchte ich noch die ganze Palette von Manualtherapien wie Osteopathie, Rolfing, FDM und nicht zu vergessen Mohammed Khalifa in Hallein. Gute Genesung

  • Eva Gräbe schrieb am 25.03.2014, 09:40 Uhr

    Liebe Frau Steffi G., für Ihr Knieproblem können Sie auch alternativ reines Magnesiumchlorid aus dem Toten Meer einnehmen. Das hilft ebenfalls, um den Knorpelaufbau wieder herzustellen und ist generell wirkungsvoll und gut für Gelenke. Viel Erfolg!

  • Hildegard Hassolt schrieb am 25.03.2014, 10:00 Uhr

    zum Thema Arthrose wäre erst mal wichtig eine Ernährungsumstellung, alle entzündungsfördernde Nahrungsmittel weglassen wie Weizen, Wurst, Schweinefleisch generell - anstelle von Weizen nur noch Dinkel verwenden - entzündungshemmende Nahrungsmittel zu sich nehmen, vor allem viel verschiedene Gewürze, wie z.B. Chili, Ingwer, Kurkuma - mit der Ernährung kann man sehr viel erreichen!

  • Christa Raffel schrieb am 25.03.2014, 11:16 Uhr

    Liebe Frau Rosbach, auch ich hatte jahrelang, der Arzt sagt, es sei ein chron. Meniskus, starke Schmerzen im re. Knie .Eine Spiegelung habe ich von vornherein abgelehnt. Da begann ich mit einem Kurs der Wassergymnastik bei der VHS, an dem ich nun schon 15 Jahre teilnehme, inzwischen 2 mal in der Woche. Zusätzlich trage ich Schmuck der MAGNETFELD- THERAPIE rund um die Uhr, und ich habe überhaupt keine Beschwerden mehr. Tabletten habe ich nie genommen, auch keine zum Knorpelaufbau, denn ein FS-Bericht hat kürzlich seine Unwirksamkeit bestätigt. Mein Rat an alle Betroffenen, alles auch mal so zu versuchen. Ich wünsche Gute Besserung. Christa Raffel

  • HFG schrieb am 25.03.2014, 13:18 Uhr

    Unter arthroseselbsthilfe.de gibt es viele Informationen wie tausende Menschen die Arthrose heilen bzw. Stark mindern konnten. Hat auch bei mir sehr gut geholfen, obwohl ich schon vor Jahren an beiden Knien künstliche Gelenke bekommen sollte.

  • Erwolf schrieb am 25.03.2014, 13:58 Uhr

    Frau Rossbach hat vollkommen recht. Nur sollte man beim Radfahren keine Bergstrecken fahren, da hier zuviel Druck aufs Knie ausgeübt wird. Hier sind Pedelecs eine gute Altenative. Zu Glucosamin und Chodroitin würde ich noch Hyaluronsäure dazunehmen, die ja der wichtigste Bestandteil der Gelenksflüssigkeit ist. Gibt es zum oral Einnehmen bei Biovea. Habs es selbst getestet. Mir sollten schon vor 14 Jahren 2 künstliche Kniegelenke eingesetzt werden. Bis dato hab ich noch immer die Originalen und das ohne Beschwerden. Nordic Walking ist auch noch eine gute Bewegungstheraphie dafür.

  • martin schrieb am 25.03.2014, 14:19 Uhr

    ergänzend zu condroitin und glucosamin würde ich noch die Grünlippmuschel/kapseln erwähnen. Ausserdem wirken folgende Nahrungsmittel entzündungshemmend: Generell alles was den Organismus basisch macht, jeden Tag eine Zitrone ausquetschen in ein Glas Wasser und trinken, Omega 3 Fettsäuren aus Fisch, Oliven- und Leinöl, N1 Heilerde zu einnehmen anwenden, lieber Kartoffeln als Nudeln und Reis, Himalaysalzsole ansetzen und einnehmen. Ein weiterer Tipp für Leute die die Verantwortung für ihre Leiden selbst übernehmen wollen und auch selbst recherschieren: Sich mittels Internet zu erkundigen bei welchen Völkern Arthrose weitgehend unbekannt bzw. am wenigsten verbreitet ist und sich deren Lebensweisen und Ernährungsverhalten zu erforschen.

  • uteemma schrieb am 25.03.2014, 16:22 Uhr

    Im September 2013 wurde in meinem linken Knie ein Knorpelverschleiß 4.Grades festgestellt und es wurden mir 50 Tab. Diclo verschrieben. Nach 40 Tab. habe ich meine Ernährung umgestellt. 80% basisch und 20% säurehaltige Lebensmittel. Ich habe keine Schmerzen, kann wieder wandern, walken usw. Ich empfehle jeden, sich zu informieren und es bei sich ausprobieren.

  • Catrin schrieb am 25.03.2014, 22:37 Uhr

    Vorab, ich bin keine Medizinerin. Der Befürwortung für Bewegung würde ich zustimmen - ich habe auch schon von Fachleuten oft gehört, dass es nach neueren Erkenntnissen viel hilfreicher als Schonung ist. ABER das die Gelenke besser durchblutet werden ist wohl nicht möglich, da Gelenke keine Blutgefässe haben. Möglich wäre eine bessere Versorgung des Knorpels mit Flüssigkeit oder die bessere Durchblutung des umliegenden Gewebes durch Bewegung. Was die ideale Bewegung ist, müsste auch individuell geschaut werden, da z. B. bei reinen Brustschwimmern immer Diskussionen bestehen, ob da eher unoptimale Belastungen für das Kniegelenk bestehen. Beste Grüße Catrin

  • Isa Albrecht schrieb am 26.03.2014, 10:08 Uhr

    guten Morgen :-) Heil/Vitalpilze können hier als Pilzpulver, aber auch als Extrakte wunderbare Ergebnisse erzielen!!! Als Erste seien hier zu nennen;Reishi & Pleurotus ostreatus,auch Austernseitling genannt! mfG Isa-M.Albrecht Orthomed-NutriGenomics- Schweiz