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So versorgen Sie die Mini-Kraftwerke Ihrer Körperzellen mit Energie

Für die meisten Menschen ist Altern gleichbedeutend mit einem unausweichlichen Verlust an Gesundheit und Lebenskraft. Mit fortschreitendem Alter bereiten die Organe immer häufiger Probleme. Auch Knochen und Muskeln nehmen an Substanz und Stärke ab. Wäre es nicht schön, wenn man diesen Prozess hinauszögern könnte, damit altersbedingte Erkrankungen gar nicht erst zum Zuge kommen?!

Die beste Methode, altersbedingte Erscheinungen zu verhindern, besteht darin, die Energieversorgung unserer Zellen sicherzustellen. Die so genannten Mitochondrien spielen dabei eine Schlüsselrolle. Mitochondrien müssen wir uns als winzig kleine Kraftwerke in den Körperzellen vorstellen, die Fette und Zucker aus unserer Nahrung in die Hauptenergieform unseres Stoffwechsels, das Adenosin-Triphosphat (ATP), umwandeln und der Zelle zur Verfügung stellen.

Damit die Mitochondrien ihre Aufgabe stets hundertprozentig verrichten können, benötigen sie ständig Nachschub an ca. 40 essenziellen Nährstoffen, also solchen, die unser Organismus nicht selbst bilden kann, sondern die ihm mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Hier gibt es vier wichtige Gruppen:

Achten Sie auf die sieben Bausteine der Haeme

Haeme sind organische Verbindungen und werden in den Mitochondrien synthetisiert. Sie übernehmen in den Zellen wichtige Funktionen (Zellatmung, Energiehaushalt). Ihre wichtigsten Ausgangsstoffe sind Vitamin B2, Vitamin B5, Vitamin B6, Biotin sowie die Mineralstoffe Zink, Kupfer und Eisen. Die unzureichende Versorgung unseres Organismus mit einem oder mehreren der sieben Bausteine schädigt die Mitochondrien, dezimiert ihre Anzahl und beschleunigt die Zellalterung.

Mein Rat: Nehmen Sie täglich ein Nahrungsergänzungspräparat ein, das den Bedarf an den genannten Vitaminen und Mineralstoffen sicherstellt. Daneben sollten Sie auf eine vollwertige Ernährung achten. Essen Sie ausgewogen, ziehen Sie Fisch und Geflügel rotem Fleisch vor, essen Sie täglich mehrmals Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Milchprodukte mit niedrigem Fettgehalt.

Ist Ihre Magnesiumversorgung im Defizit?

Nach US-amerikanischen Untersuchungen nehmen etwa 55 Prozent der Erwachsenen zu wenig Magnesium zu sich. Ein Mangel an Magnesium kann die Mitochondrien schädigen. Der Mineralstoff ist darüber hinaus ein Schlüsselelement für Ihre Kalziumabsorption. Wichtig ist das Verhältnis von Kalzium zu Magnesium, das idealerweise 2:1 betragen sollte.

Mein Rat: Nehmen Sie ein Nahrungsergänzungsmittel, das Sie täglich mit 500 mg Kalzium und 250 mg Magnesium versorgt. Gute Kalzium-Quellen in der Nahrung sind Milch und Milchprodukte wie fettarmer Jogurt und Käse, aber auch Gemüse wie Spinat und Soja-Produkte. Magnesium ist in Weizenkleie, Sonnenblumenkernen, Erdnüssen, Mandeln und Reis enthalten. Streben Sie eine Kalzium-Aufnahme (Nahrungsergänzung plus Nahrung) von 800 mg und 400 mg Magnesium pro Tag an.

Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) bringt Ihre Zellen auf Trab

ALCAR transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien und bringt so das Kraftwerk in der Zelle auf Touren. Gleichzeitig werden Schlackenstoffe hinaustransportiert. In einer Übersichtsstudie wurden 21 Studien ausgewertet, die sich mit dem Zusammenhang zwischen ALCAR und Gehirn-Funktionsstörungen beschäftigten. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass nach Einnahme von ALCAR als Nahrungsergänzungsmittel die Gehirn-Funktionsstörungen deutlich abnahmen. In Lebensmitteln kommt ALCAR in Fisch, Fleisch und Milchprodukten vor.

Alpha-Liponsäure räumt mit freien Radikalen auf

Liponsäure wirkt als Antioxidans, d.h. es neutralisiert die so genannten freien Radikale, aggressive Sauerstoffmoleküle, die ansonsten die Mitochondrien bzw. Zellen schädigen würden. Im Tierversuch wurde ein Kombinationspräparat aus ALCAR und Liponsäure an Ratten verfüttert. Anschließend war der Sauerstoffverbrauch der Mitochondrien deutlich erhöht, was auf einen verbesserten Zellstoffwechsel schließen lässt; zudem wurde der Alterungsprozess der Mitochondrien aufgehalten. Bei älteren Beagle-Hunden förderten ALCAR und Liponsäure deren Lern- und Erinnerungsvermögen. Alpha-Liponsäure kommt in unseren Nahrungsmitteln nur in rotem Fleisch (Herz, Leber) sowie in Kartoffeln und Spinat in nennenswerten Mengen vor.

Mein Rat: Fragen Sie Ihren Arzt, ob er Ihnen zur Einnahme eines Kombinationsprodukts mit ALCAR und Liponsäure rät.

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Alte Kommentare
  • Hakenmüller schrieb am 09.02.2011, 13:15 Uhr

    Dieser Artikel berichtet dankenswerterweise- obwohl es sich um komplizierte chemische Reaktionen handelt - in verständlicher Sprache über wichtige ´Geheimnisse` des menschlichen Stoffwechsels. Allerdings verursacht der Autor schließlich wieder ein neues Geheimnis: das ALCAR. Welchen Nutzen hat etwa die Verbesserung des Erinnerungsvermögens von hochbetagten Beagle-Hunden für den Menschen? Und wird dieser damit nicht unnötig unter Leistungsdruck gesetzt, indem er sich wieder einmal ein synthetisches Produkt einverleiben soll?

  • Grundgesetz Artikel Einhundertsechsundvierzig schrieb am 09.02.2011, 16:22 Uhr

    Werte Damen und Herren, glauben Sie nicht alles, auch nicht unbedingt was oben im Artikel geschrieben wird. Unter anderem ist eine tägl. Kalzium Aufnahme von wenigstens 1000 mg notwendig, zu Heilungszwecken sogar bis zu 2000 mg. Kalzium in Milch od. Milchprodukten kann der menschl. Körper allerhöchsten im Kindesalter verwerten. Warum? Der Mensch ist die einzige Spezies die von einem anderem Lebewesen Milch zu sich nimmt. Es sei denn eine Katze trinkt Milch, aber auch nur weil sie ihr vorgesetzt wird ! Die Kuh besitzt ein völlig anderes Verdauungssystem als der Mensch, das dort enthaltene Kalzium kann nicht aufgenommen werden da es andere Verbindungen eingeht, um das Jungtier zu ernähren, mit eben dem anderem Verdauungssystem. Im Gegenteil, Milch entzieht dem Körper Kalzium. Milch ist die erste Nahrung der Jungtiere und hat mit menschlicher Nahrung nichts zu tun, zudem besteht sie zu 98% aus Wasser. Leider ist es so in Deutschland das bei vielen Vitalstoffen die einzunehmenden Mengen erheblich zu niedrig angegeben werden.

  • ich schrieb am 22.02.2011, 22:55 Uhr

    Der Artikel klingt wie aus einem Werbeprospekt einer Chemiefabrik. Wieso soll ich Vitamine, Eisen und was sonst noch alles gebraucht wird, als Pille zu mir nehmen, wenn doch ein Apfel viel besser schmeckt und eindeutig gesünder ist? Ich werde auch weiterhin auf so viel Chemie wie nur möglich verzichten, den damit komme ich am besten. Das erklärt wahrscheinlich auch, wieso ich schon seit Jahren gesund bin.