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Auch die äußerliche Anwendung der Heilerde ist außerordentlich bewährt

von Sylvia Schneider

So wird Heilerde äußerlich angewendet:

Bei der äußerlichen Anwendung wird die Heilerde feucht auf die Haut aufgetragen. Beim Trocknen zieht sie Sekrete, Giftstoffe und Talg mit heraus. Unter der Heilerde wird die Haut warm, die Durchblutung wird auch in den tieferen Schichten angeregt. Davon profitieren Kreislauf und Stoffwechsel.

Um ihre volle Wirkung entfalten zu können, muss Heilerde getrocknet, gemahlen gesiebt und frei von Zusätzen sein. Dann wird sie mit kaltem oder warmem Wasser, Kamillentee, Essigwasser oder einer Heilkräuterabkochung zu einem streichfähigen Brei verrührt und aufgetragen (genaue Dosierungen entnehmen Sie den Packungsanweisungen). Darüber kommt ein feuchtes Tuch, das wiederum mit einem trockenen Tuch überdeckt wird. Ist die Masse porös und bröckelig geworden, können Sie sie abwaschen. Bei eiternden und blutenden Wunden wird das Heilerdepulver trocken aufgetragen. Die Erde nimmt das abfließende Sekret, Bakterien und Zersetzungsprodukte auf. Sie fördert die Bildung von heilungsfördernden Krusten und die bessere Durchblutung der Haut. Die mineralischen Bestandteile der Heilerde sorgen dafür, dass sich das Hautgewebe rascher erholt. Auch Entzündungen der Haut heilen rascher ab.

Hier hat sich die äußere Anwendung von Heilerde bewährt:

  • Akne
  • Hautausschläge
  • Furunkel
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Prellungen
  • Quetschungen
  • Verstauchungen
  • Gliederschmerzen
  • Hexenschuss
  • Gelenkbeschwerden
  • Weichteilrheumatismus
  • Ulcus cruris (offenes Bein)
  • eiternde Wunden

Und morgen verrate ich Ihnen meine ganz speziellen Rezepte mit Heilerde!

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