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Wie Sie Vitamine und Mineralstoffe richtig einnehmen

So bekommen Sie die beste Behandlung

Vitamine und Mineralstoffe sehen zwar äußerlich in ihren Verpackungen oft ähnlich aus wie Medikamente, aber rechtlich gesehen handelt es sich um eine ganz andere Stoffklasse. Sie gehören zur Gruppe der so genannten Nahrungsergänzungsmittel.

Wenn Sie die Einnahmehinweise beachten, sind auch bei höherer Dosierung Nebenwirkungen ausgeschlossen!

Mit Vitalstoffen können Sie Krankheiten heilen. Es dauert jedoch mindestens ein bis zwei Wochen, bis Ihre Reserven aufgefüllt und Mängel ausgeglichen sind. Erst dann kann sich auch Ihr gesundheitlicher Zustand wieder bessern – dann aber meistens dauerhaft.

Höchstdosierung nicht überschreiten!

Bei Vitaminen und Mineralstoffen müssen Sie kaum mit Nebenwirkungen rechnen, da es natürliche Substanzen sind. Von dieser Regel gibt es jedoch zwei große Ausnahmen: die fettlöslichen Vitamine A und D sowie einige Mineralstoffe (z. B. Kupfer oder Eisen). Überschüssige Mengen werden hier nicht einfach ausgeschieden, sondern in den inneren Organen gespeichert. So kann die langfristige Einnahme einer Überdosis Vitamin A Hautveränderungen, Nerven- und Leberschäden verursachen.

Langfristig überdosiertes Vitamin D kann zu Nierenverkalkung, Muskelschwäche oder Herzrhythmusstörungen führen. Bei Präparaten, die die fettlöslichen Vitamine A oder D enthalten, sollten Sie daher die auf der Packung angegebenen Tageshöchstdosen nicht überschreiten.

Achtung: Wechselwirkungen!

Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme sollten Sie wegen möglicher Wechselwirkungen vor dem Einsatz eines Vitalstoffpräparats Ihren Therapeuten um Rat fragen.

Produkte für Allergiker

In seltenen Fällen (z. B. Nickel) können Allergiker auf einen Vitalstoff empfindlich reagieren. Die größere Gefahr geht hier jedoch eher von den Füll-, Farb-, Konservierungs- und Trennstoffen in den Präparaten aus. Als Allergiker sollten Sie daher auf hypoallergene Produkte achten, die frei von solchen Zusatzstoffen sind.

Wenn Sie auf Medikamente angewiesen sind, sollten Sie vor der Einnahme von Vitalstoffpräparaten wegen möglicher Wechselwirkungen stets Ihren Therapeuten um Rat fragen.

Beeinflussung der Medikamentenwirkung

  • Vitamin E verstärkt die Wirkung von Gerinnungshemmern (z. B. Marcumar).
  • Vitamin K schwächt die Wirkung von Gerinnungshemmern ab.
  • In hohen Dosen verstärkt Vitamin E die Insulinwirkung.
  • Vitamin D kann in Kombination mit Blutdrucksenkern (Thiazide) den Kalziumhaushalt stören.
  • Magnesium behindert die Aufnahme bestimmter Antibiotika (Tetracycline) im Darm.

Wenn Sie die empfohlenen Einnahmehinweise beachten, besteht zu einer generellen Sorge vor eventuellen Wechselwirkungen mit Medikamenten kein Anlass.

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