Vitamin K ist nicht nur für starke Knochen verantwortlich, sondern auch für die Blutgerinnung.

Haben Sie eine Wunde, löst Vitamin K ein Botenstoffsystem aus. Dieses sorgt dafür, dass sich das Blut mit Eiweißmolekülen verbindet. So wird die Wunde schnell wieder verschlossen.
Und auch wenn Sie als Frau starke Blutungen während Ihrer Periode haben, kann Ihnen Vitamin K helfen. Es sorgt dafür, dass sich die Blutungen verringern – durch eine verbesserte Blutgerinnung.

Wie viel Vitamin K brauchen Sie?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die tägliche Aufnahme von 60 bis 80 µg Vitamin K. Das ist meiner Meinung nach sicherlich ausreichend für die Grundversorgung – für starke Knochen aber brauchen Sie mehr. Sie sollten täglich zwischen 100 und 200 µg Vitamin K zu sich nehmen, um einen Osteoporose-Schutz aufzubauen. Und das geht recht einfach.

Die Top-Versorger für Vitamin K

Generell gilt: Je grüner das Gemüse ist, desto höher ist sein Vitamin-KGehalt. Auch milchsäurevergorenes Gemüse enthält reichlich Vitamin K, da Milchsäurebakterien dieses Vitamin produzieren.

Vitamin K in Tablettenform

Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die Gemüse nicht unbedingt mögen oder die sich schwertun, die empfohlene Menge von mindestens einer Portion pro Tag zu essen. Dann gibt es durchaus eine Alternative für Sie.

Es gibt so genannte Chlorophyll-Tabletten, die den grünen Farbstoff der Pflanzen enthalten. Mit diesen nehmen Sie Vitamin K in konzentrierter Form zu sich. Sie erhalten Chlorophyll-Tabletten in Ihrer Apotheke.

Aber Vorsicht: Es gibt auch synthetisches Vitamin K – das sollten Sie nicht zu sich nehmen. Für seine Wirkung auf den Körper liegen keine Langzeitergebnisse vor.

Wann müssen Sie Ihre Vitamin- K-Aufnahme reduzieren?

Vitamin K ist für die Blutgerinnung zuständig. Manchmal aber kann diese Blutgerinnung gefährlich sein, zum Beispiel wenn Sie unter Vorhofflimmern des Herzens leiden oder eine Herzklappe eingesetzt bekommen haben. Dann kann es in den Arterien zu Blutgerinnseln kommen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen können.

In so einem Fall erhalten Sie so genannte Vitamin-K-Antagonisten, Medikamente, die die blutgerinnende Wirkung von Vitamin K unterdrücken. Damit diese Medikamente optimal wirken können, darf der Vitamin- K-Spiegel in Ihrem Blut allerdings nicht zu hoch sein. Sie müssen daher Ihre Vitaminaufnahme deutlich verringern.

Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, wie viel Vitamin K Sie dann noch brauchen bzw. mit der Nahrung zu sich nehmen dürfen. Eventuell muss er Ihnen sogar einen Ernährungsplan erstellen. Nur so können Sie vermeiden, zu viel Vitamin K zu sich zu nehmen und gleichzeitig die anderen Vitamine nicht zu vernachlässigen.

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06.09.2011 16:00 

Schon wieder ein Grund, warum Sie Spinat essen sollten: Laut einer kürzlich erschienenen Studie der Mayo Clinic erkranken Menschen, die reichlich Vitamin K zu sich nehmen, seltener am []

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