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Tanken Sie jetzt noch das Sonnenvitamin

Erst vor kurzem hat die Wissenschaft herausgefunden, dass Vitamin D nicht nur für stabile Knochen sondern auch für das Immunsystem unverzichtbar ist. Ohne dieses Vitamin können sich bestimmte Abwehrzellen (T-Lymphozyten) nicht so spezialisieren, dass sie als Killerzellen aktiv Bakterien und Viren bekämpfen können. Besonders in den Wintermonaten haben die meisten Deutschen jedoch einen Vitamin-D-Mangel, da unser Körper den Vitalstoff nur unter Einfluss von Sonnenlicht bilden kann. Wir benötigen also unbedingt die UV-Strahlen des Sonnenlichts, damit in der Haut aus Cholesterin eine Vorstufe von Vitamin D3 gebildet werden kann. Dieses Provitamin wird dann in der Leber und den Nieren zum aktiven Hormon umgewandelt. Der normale Vitamin-D-Spiegel liegt bei 40 bis 80 ng/ml im Blut. Um diese Werte zu erreichen sollten Sie jetzt die sonnigen Spätsommertage nutzen und so viel Zeit wie möglich unter freiem Himmel zu verbringen. Mindestens 30 Minuten Lichteinstrahlung täglich sind erforderlich, damit die körpereigene Vitaminproduktion ablaufen kann. Allerdings müssen Sie dazu mindestens das Gesicht und die unbedeckten Unterarme dem Sonnenlicht aussetzen.

Falls Ihnen das nicht gelingt und wenn die Tage dunkler werden sind sich die Experten einig: Die tägliche Zufuhr von 1.000 I. E. Vitamin D in Form von Fertigpräparaten ist unbedingt empfehlenswert und verringert die Anfälligkeit für Erkältungen. Vitamin-D-Tabletten erhalten Sie in jeder Apotheke.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Volker Specht schrieb am 10.09.2013, 07:51 Uhr

    Noch zu erwähnen wäre das altbekannte und bewährte Lebertran. Das schmeckt heutztage nicht mehr "tranig". Es wurde auch zur Vermeidung von Rachitis angewendet. Volker Specht

  • Sabine schrieb am 10.09.2013, 08:08 Uhr

    Guten Tag, das wir alle einen zu niedrigen Vitamin D Spiegel haben ist klar, da in Deutschland die Sonneneinstrahlung nur von Ende Juni bis Anfang Septemer ausreichen würde um den Vitamin D Spiegel zu heben. Aber dazu müßten wir nachgewiesener Maßen, täglich zur Mittagszeit mindstens 20 Miunten "nackt" in der Sonne verbringen. Meine Meinung ist, daß 1000 i.E. Vitamin D täglich nur ein Drittel oder Viertel von unserem Bedarf an Vitamin D sind. Vorausgesetzt, wir hätten einen "normalen" (gesunden) Vitamin D Spiegel im Blut. Steht nicht am Anfang eine Auffüllen des Vitamin D Speichers und eine folgend drei bis vier mal höhere Dosis zum Erhalt dieses "normalen" Spiegels? Mich würde interessieren, wie Ihre Meinung dazu ist. Lieben Gruß Sabine

  • Sigvard Gessinger schrieb am 10.09.2013, 08:11 Uhr

    Liebe Frau Beate Rossbach, ich bin ein sog. Zugvogel und fliege ab November in mein Winterquartier in Soi Dao, Thailand, um dort Sonne zu tanken, meine 75 Jahre alten Knochen aufzuwärmen, mich von meiner thailändischen Frau Ratsami mit Kokosöl massieren zu lassen, jeden Morgen ein Glas frisch gepressten Orangen trinke und viele hier in Deutschland unbekannte Früchte wie Mangosteen, Litschi etc., einschl. der asiatischen Küche, esse ... da brauche ich keine Fertigprodukte oder nicht? Mit sonnigen Grüßen Sigvard Gessinger g-info@gmx.de

    • Etaneroa antwortete am 10.09.2013, 21:21 Uhr

      Oooooch... Sie haben es gut! Ich stelle mir gerade das tiefe Wohlgefühl in der warmen Sonne vor. Und dann noch die zärtlich zupackenden warmen Hände - das ist nicht jedem vergönnt. Ich kann davon nur träumen. Und die gute Laune von ringsherum, die herrlichen Früchte. Wenn doch mal ein Traum in Erfüllung gehen würde. Ihnen viel Gesundheit und gutes Überwintern. Genießen Sie es.Renate

  • Mittag schrieb am 10.09.2013, 08:58 Uhr

    Ihre Beiträge nehmen die Natur zu Hilfe, aber Sie wollen das Gleiche " verkaufen und Verdienen ". Der Weg soll dabei über die Natur gehen und die böse Industrie.

  • Rosemarie Fröhlich schrieb am 10.09.2013, 10:31 Uhr

    ich trinke mindestens 3 mal die Woche den Cistus Inc. Tee und habe damit Erfolg.

  • Reinhard Müller schrieb am 10.09.2013, 10:40 Uhr

    Frau Beate Rossbach Harmon D3 Sehr geehrte Frau Rossbach! Eine tägliche Zufuhr des Harmons D3 von 20mcg (1000 IE) ist laut dem Artikel „Die Wirkkraft von UV-Licht und hochdosiertem Vitamin D3“ im NEXUS Magazin, 2013, Heft 47, Junin- Juli, Seiten 20 bis 29 lächerlich gering. Schon bei einem Sonnenbad von nur 30min werden vom Körper 200mcg (10 000 IE) bis 400mcg (20 000 IE) des Harmons D3 vom Körper hergestellt. Ich selbst nehme über Tabletten täglich 120mcg (6 000 IE) zu mir. Wichtig dabei ist die gleichzeitigte Einnahme des Vitamins K2. Mögliche Überdosierungen beginnen erst bei 1mg (50 000 IE) bis 2mg (100 000 IE) des Hormons D3 pro Tag. Über die Giftigkeit des hochdosierten D3 fehlt jedoch der wissenschaftliche Nachweis. Mit freundlichen Grüßen Reinhard Müller

  • Bernd Michael schrieb am 11.09.2013, 19:56 Uhr

    Hallo Frau Rossbach, sie geben für mein Verständnis von Vitamin D mit 40 - 80 ng/ml (25D) richtige, weil gesunde Blutspiegel an. So wie bereits in anderen Kommentaren angegeben, bezweifle ich auch entschieden, dass mit den 1.000 IE diese gesunden Blutspiegel erreicht werden können. Dr. von Helden hat langjährige Erfahrungen mit Vitamin D und gibt in seinem Buch auch entsprechend andere Erhaltungsdosierungen an. So benötigt ein Mensch mit 70 kg Körpergewicht ca. 5.000 IE, um die 40 ng/ml zu erreichen. Mit 10.000 IE kommt man auf ca. 60 ng/ml und mit 20.000 IE auf ca. 70 - 90 ng/ml. Das unterste Level sollten demnach 5.000 und nicht 1.000 IE sein. Ich persönlich nehme 10.000 IE. Nachgewiesenermaßen ist das unter vielen gesundheitlichen Aspekten eine fast 100 %-ige (97,5 %) Krebsprävention.

  • Brigitte Schuler schrieb am 11.09.2013, 21:41 Uhr

    Als Büromensch bin ich wieder einmal meinen Tieren die Auslauf (Hund) oder Freiflug (Taube) benötigen dankbar. Die halbe Stunde krieg´ ich locker! Bei starkem Arbeitsanfall im häuslichen Bereich muss dieser Anfall allerdings dann auch einmal auf das Wochenende verschoben werden. Trotzdem - Tiere sind der Gesundheit bester Freund.