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Vitamin C plus Zink: Kann vor Krebs schützen

Ab 100 mg Vitamin C pro Tag enthalten die Blutzellen die maximale Menge von Vitamin C. Dann sind auch die im Blut kreisenden Abwehrzellen optimal mit dem Schutzvitamin versorgt. Außerdem sind ab dieser Menge schützende Effekte beobachtet worden, die auf die Fähigkeit des Vitamin C zurückgehen, gefährliche Sauerstoffverbindungen – sogenannte freie Radikale – unschädlich zu machen. Diese werden ja verantwortlich gemacht, die Entstehung von Krebs zu begünstigen. Im Magen unterbindet Vitamin C darüber hinaus die Bildung von schädlichen, krebserzeugenden Nitrosaminen aus Nitrat.

Auch Zink ist ein Multitalent

Ebenso leistet Zink nicht nur bei der Abwehr von Krankheitserregern gute Dienste. Das Spurenelement ist an mehr als 200 enzymatischen Prozessen im Stoffwechsel beteiligt und beeinflusst so eine Vielzahl von Vorgängen im Körper des Menschen. Viele dieser Prozesse betreffen den Eiweißstoffwechsel. Ein funktionierender Eiweißstoffwechsel ist die Voraussetzung dafür, dass Körperzellen neu gebildet werden und wachsen können.

ZINKREICHE LEBENSMITTEL
LebensmittelPortionZinkmenge
Kalbsleber100 g8,4 mg
Rindfleisch (Schulter)150 g7,4 mg
Rinderfilet150 g6,6 mg
Lammfleisch150 g5,6 mg
Schweineschnitzel150 g3,9 mg
Weizenkeime30 g (6 Esslöffel)3,6 mg
Linsen75 g (ca. 1 Tasse)3,3 mg
Weizenvollkornbrot100 g (2 Scheiben)2,1 mg
Brokkoli200 g1,9 mg
Rosenkohl200 g1,7 mg
Gouda45 g1,8 mg
Camembert45 g1,5 mg

Zellen, die sich besonders schnell teilen, finden sich in den Schleimhäuten unseres Körpers und in der Haut und den Haarwurzeln. Fehlt Zink im Körper, reagiert die Haut mit Entzündungen und Rötungen, die Haare werden brüchig, glanzlos und fallen sogar aus. Sprechen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auf unterstützende Gaben von Zink an, wenn Sie unter Haarausfall oder Hautproblemen wie Akne oder Psoriasis leiden. Aber beachten Sie die absolute Höchstgrenze der Aufnahme von 50 mg Zink pro Tag.

Zink wirkt generell Entzündungen entgegen und ist daher zur unterstützenden Therapie von Magen- und Darmentzündungen geeignet. Entzündungen im Darm verschlechtern aber die Aufnahme des Spurenelementes in den Körper. Die zusätzliche Gabe trägt daher nicht nur zur Linderung der Krankheitssymptome bei, sondern beugt auch einem Zinkmangel vor.

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