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Mit diesen Vitalstoffen unterstützen Sie die Wirkung Ihrer Medikamente

 

Wenn Sie unter zu hohem Blutdruck, Depressionen oder Schmerzen leiden, ist es nicht immer möglich, eine Medikamenteneinnahme zu umgehen. Es gibt Erkrankungen, die Ihr Arzt mit bestimmten Wirkstoffen bekämpfen muss. Umso wichtiger aber ist es, die Menge der Stoffe, die Sie einnehmen, so gering wie möglich zu halten – immerhin haben Medikamente ja nicht nur Wirkungen, sondern auch Nebenwirkungen. Die einfachste – und gefährlichste – Lösung ist es, einfach die Dosierung zu verringern, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.

Das dürfen Sie auf keinen Fall eigenmächtig tun. Denn dann wirken Ihre Arzneimittel nicht mehr richtig oder haben schlimmstenfalls gar keine Wirkung. Das kann im Fall von Blutdrucksenkern sogar bis zum Herzinfarkt und damit eventuell zum Tod führen.

Bestimmte Vitalstoffe verstärken die Medikamentenwirkung

Besser ist es, Sie suchen sich eine Möglichkeit, die Wirksamkeit Ihrer Medikamente zu verstärken. Das funktioniert mit bestimmten Vitalstoffen, wie verschiedene Studien gezeigt haben. Gerade die Auswirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln auf häufig verordnete Medikamente sind sehr gut untersucht. Vitalstoffe können so effektiv sein, dass Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt nach und nach sogar die Dosis Ihrer Medikamente verringern können, weil Sie nicht mehr so viel brauchen, um gesund zu werden oder zu bleiben.

Eicosapentaen-Säure und Folsäure bei Depressionen

Bei Eicosapentaen-Säure (EPA) handelt es sich um eine Omega-3-Fettsäure, die vor allem in Fischen enthalten ist, die in kaltem Wasser leben. Studien aus England haben gezeigt, dass sie förderlich für Menschen ist, die mit Antidepressiva behandelt werden.

Der Allgemeinzustand und die Befindlichkeit verbesserten sich bei einer Einnahme von 1.000 bis 2.000 mg pro Tag deutlich. Wenn Sie unter Depressionen leiden, sollte Ihr Arzt immer wieder auch Ihren Folsäurespiegel untersuchen. Denn haben Sie zu wenig Folsäure im Blut, erhöht sich das Risiko für einen depressiven Schub um das 13-Fache.

Daher sollten Sie zusätzlich auch 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag einnehmen. Aber Vorsicht: Führen Sie Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel zu, kann ein Vitamin-B12-Mangel verdeckt werden.

Auch dieser Blutwert sollte daher regelmäßig kontrolliert werden. Einen Vitamin-B12-Mangel können Sie ebenfalls mit einem Nahrungsergänzungsmittel in der Dosierung 500 bis 1.000 Mikrogramm pro Tag ausgleichen.

Omega-6-Fettsäuren bei Asthma und Allergien

Wenn Sie Medikamente gegen allergisches Asthma oder andere Allergie-Symptome, zum Beispiel Heuschnupfen, einnehmen müssen, sollten Sie sie mit Gamma-Linolensäure (GLA) kombinieren. Das ist eine Omega-6-Fettsäure.

Normalerweise verschlimmern diese Säuren Entzündungsprozesse im Körper – nicht so die GLA. Sie ist in der Lage, die Entstehung von Leukotrienen zu stoppen. Leukotriene können zu Erkrankungen der Atemwege und zu Asthma führen. GLA kann dadurch Entzündungen an den Bronchien verhindern. 600 mg dieser Fettsäure aus Nachtkerzenöl können Sie als Kapsel täglich einnehmen.

Blutdrucksenker: Arginin stellt Ihre Gefäße weit

Als Bluthochdruck-Patient, der Medikamente nehmen muss, sollten Sie täglich Arginin einnehmen. Arginin ist eine Aminosäure, die Ihr Körper für viele Prozesse benötigt. Wichtig für Sie: Diese Aminosäure sorgt dafür, dass Ihre Blutgefäße flexibel bleiben, und stellt sie weit. So kann das Blut besser fließen. Zweimal täglich können Sie 1.000 mg Arginin einnehmen.

Neueste Studien zeigen, dass auch der Extrakt aus der Seekieferrinde wichtig für Hochdruckpatienten sein kann. Das Mittel, unter dem Namen Pycnogenol bekannt, verringerte in chinesischen Untersuchungen die Dosis der Medikamente, die nötig war, um den Bluthochdruck zu senken. 100 mg davon sollten Sie pro Tag zu sich nehmen

Cholesterinsenker: Coenzym Q10 minimiert die Nebenwirkungen

Cholesterinsenker, die so genannten Statine, reduzieren den Gehalt an Coenzym Q10 in Ihrem Körper. Dieses Vitamin wird zwar häufig vernachlässigt, ist aber wichtig für Ihren Körper. Fehlt es, kommt es zu Muskelentzündungen und damit verbundenen starken Schmerzen. Nehmen Sie rund 100 mg Coenzym Q10 pro Tag ein, können Sie diese Schmerzen reduzieren bzw. Muskelentzündungen sogar vorbeugen.

Wenn Sie Statine einnehmen, sollten Sie zusätzlich auch zu Kapseln mit Fischöl greifen, die in diesem speziellen Fall durchaus wirksam sind. Die Kapseln sollten 1.500 mg Eicosapentaen-Säure (EPA) und 1.300 mg Docosahexansäure (DHA) enthalten. Es hat sich in mehreren Studien gezeigt, dass diese Omega-3-Kapseln ebenfalls einen Teil der gefährlichen Blutfette, die so genannten Triglyceride, senken.

Schmerzmittel: Süßholz schützt Ihren Magen

Viele der üblichen Schmerzmittel und Entzündungshemmer, wie zum Beispiel Aspirin, haben eine gefährliche Nebenwirkung: Sie greifen Ihren Magen-Darm-Bereich an, führen hier zu Entzündungen und Schäden. Das können Sie vermeiden, indem Sie dreimal täglich 350 mg Süßholzextrakt zu sich nehmen. Dieser Stoff, den Sie auch als Grundlage von Lakritz kennen, ist in der Lage, Sie vor diesen Entzündungen zu schützen.

Empfehlenswert ist auch die Einnahme von 500 bis 1.000 mg Vitamin C täglich. Es verringert die Gefahr von Entzündungen im Dünndarmbereich. Sie müssen dazu kein teures Präparat kaufen. Es reicht die einfache Ascorbinsäure, die Sie in der Drogerie oder Apotheke als Pulver erhalten.

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Alte Kommentare
  • Norbert Speck schrieb am 06.12.2010, 19:43 Uhr

    Kann man ein Argininpräparat zusätzlich zu einem Blutdrucksenker wie Ramipril nehmen, oder anstelle. Auch nehme ich noch Bisoprolol. Evtl. würde ich gerne auch noch ein Argininpräparat nehmen. Höre gerne wieder von Ihnen.