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Wie Sie Allergien, Gelenkschmerzen und Entzündungen den Garaus machen

Einer der wichtigsten Mineralstoffe, die unser Körper benötigt, ist Schwefel. Er ist das vierthäufigste Mineral im menschlichen Organismus. Da fast alle Nahrungsproteine Schwefel enthalten, ist bei unserer meist recht eiweißreichen Kost niemand von einem Schwefelmangel bedroht. Aber es gibt einige Krankheiten, bei denen sich eine erhöhte Schwefelzufuhr positiv bemerkbar macht. Eine der einfachsten Möglichkeiten, Ihre Schwefelversorgung zu verbessern, ist die Einnahme von Präparaten, die den Schwefel – ähnlich wie in der Nahrung – in biologisch gebundener Form enthalten. Dazu bietet sich vor allem das so genannte MSM an (Methylsulfonylmethan). In Deutschland ist MSM noch relativ unbekannt, vor allem in den USA wird die schwefelhaltige Substanz z. B. bei Arthrose, Allergien und chronischen Schmerzen doch schon vielfach angewandt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie der Bio-Schwefel wirkt und bei welchen Erkrankungen er sich bisher besonders bewährt hat.

Schwefel ist wichtig für alle Gewebe, das Nervensystem und den Stoffwechsel

Schwefel unterscheidet sich von allen anderen Mineralstoffen, da er meist in biologisch gebundener Form vorliegt. Das bedeutet, er ist nicht im Blut oder in der Zellflüssigkeit gelöst, sondern an Eiweißstoffe (Proteine) gebunden. Und in dieser Form nehmen wir Schwefel normalerweise auch mit der Nahrung auf. Sämtliche Zellen des Körpers enthalten Schwefel. Aber es gibt eine Reihe von Geweben, in denen sich der Stoff besonders stark anreichert. Viele dieser Gewebe sind reich an Kollagen, dem häufigsten Protein in unserem Körper. Und an seinem Aufbau ist Schwefel in ganz besonderem Maße beteiligt. Erst durch Schwefelatome, die in das kettenförmige Proteinmolekül eingebaut werden, erhält das Kollagen – aber auch die meisten anderen Proteine im Körper – seine Form. Die Schwefelbausteine sind es, die ihnen – wie die Querstreben an einem Gerüst – die notwendige Stabilität verleihen.

Diese Gewebe sind besonders reich an Schwefel:

  • Haut
  • Haare
  • Fingernägel
  • Gelenke
  • Immunzellen
  • Bindegewebe

Ohne Schwefel würde demnach kein Enzym funktionieren, Nervensignale würden nicht weitergeleitet oder Blutsauerstoff könnte nicht transportiert werden. Daher hat Schwefel auch nahezu unendlich viele Aufgaben im Körper

Zwiebeln und Lauchgemüse sind natürliche Schwefel-Quellen

Über die Nahrung nehmen wir Schwefel vor allem in Form von Proteinen auf. Eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln enthält besonders hohe Anteile dieses wichtigen Minerals.

Diese Lebensmittel sind besonders reich an bioaktivem Schwefel:

  • Zwiebeln
  • Knoblauch und Lauchgemüse
  • Eier
  • Kohlarten (z. B. Brokkoli, Weißkohl, Blumenkohl)
  • Milch
  • Vollkornweizen

Ein Teil des Schwefels ist als MSM organisch gebunden. Die Substanz ist also auch ein Bestandteil unserer natürlichen Nahrung. Die meisten Wirkungen, die dem MSM zugesprochen werden, sind bisher nicht in großen wissenschaftlichen Studien belegt worden. Der Hintergrund: Die natürliche Substanz ist nicht patentierbar. Deshalb rechnen sich für die großen Pharmafirmen die Kosten nicht, die eine solche Studie verschlingen würde. Und kleinere Anbieter können die Studienkosten von vornherein nicht aufbringen. Allerdings liegt eine große Zahl von Erfahrungsberichten sowohl von Patienten als auch von behandelnden Ärzten vor. Ein Versuch mit MSM kann sich daher für Sie bei einer Reihe von Krankheiten lohnen.

Bei diesen Krankheiten wird der Bioschwefel MSM erfolgreich eingesetzt:

  • Arthrose und Arthritis
  • allgemeine Schmerzsyndrome (chronische Rückenschmerzen, Fibromyalgie)
  • Allergien (Heuschnupfen, Asthma)
  • Blasenentzündungen
  • Hauterkrankungen
  • Parasiten- und Pilzinfektionen
  • Wundheilung

Bislang am besten untersucht ist die Wirkung gegen Allergien. Hier hat ein Forscherteam des Genesis-Centers für Integrative Medizin in Graham/USA im Jahr 2002 sogar eine kleinere Studie im Fachmagazin Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht. 55 Patienten nahmen über einen Zeitraum von 30 Tagen täglich 2,6 g MSM zu sich. Bereits nach einer Woche besserten sich die Symptome der Patienten deutlich: Sie klagten weniger über Niesattacken, und Lungenfunktionstests ergaben freiere Atemwege. Allerdings wurde in diese Studie keine Placebo-Gruppe eingeschlossen, die lediglich mit einem Scheinmedikament behandelt wurde. Somit bleibt bislang offen, ob wirklich alle der beobachteten Effekte auf den zugeführten Bioschwefel zurückgehen.

Der Bioschwefel MSM festigt den Knorpel und stärkt das Immunsystem

Worauf die Wirkung des Bio-Schwefels bei Heuschnupfen und Asthma beruht, ist bislang nicht ganz geklärt. Es gibt Hinweise, die darauf hindeuten, dass der Schwefel die Schleimproduktion in den Atemwegen anregt. So können die Pollen nicht an ihre Bindungsstellen gelangen, und die allergischen Symptome bleiben aus. Auf einem anderen Prinzip beruht die Wirkung gegen Gelenkbeschwerden. Hier stabilisieren die Schwefelatome aus dem MSM den Gelenkknorpel, der einen hohen Anteil an Kollagen enthält. Gegen Schmerzsyndrome wie Rückenbeschwerden oder Fibromyalgie kommt wiederum eine andere Wirkungsweise des Schwefels zum Tragen: Muskeln und Sehnen werden durch die vermehrte Schwefeleinlagerung flexibler und sind weniger verspannt. Die Effekte gegen bakterielle Krankheitserreger lassen sich durch eine verbesserte Immunfunktion erklären.

Am günstigsten sind Präparate in Pulverform

Die empfohlenen Tagesdosen liegen im Bereich zwischen 0, 5 und 2 g MSM. Sie können den Schwefellieferanten in Form von leicht schluckbaren Kapseln kaufen (im Versandhandel, Adressen siehe links). Die Tagestherapiekosten liegen dann etwa bei 1 €. Günstiger ist es, wenn Sie MSMPulver kaufen (Tagestherapiekosten ca. 0,50 €). Das Pulver können Sie bequem in jedes beliebige warme oder kalte Getränk mischen. Sie können es sich auch über das Essen streuen (z. B. ins Müsli oder in einen Obstsalat). In Tierversuchen waren selbst Dosen von 1,5 g pro kg Körpergewicht über drei Monate vollkommen harmlos. Auf einen 70 kg schweren Menschen übertragen, entspräche das einer täglichen Dosis von mehr als 100 g MSM. Sie müssen also bei dieser natürlichen Substanz keinerlei Nebenwirkungen befürchten und können eine Therapie daher in vielen Fällen mit dem Schwefel-Spender gefahrlos unterstützen.

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