Mangelversorgung: Hierauf müssen Sie achten
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Mangelversorgung mit Mineralstoffen
GNL5356
Wenn Sie ein Multivitamin- und Mineralstoffpräparat suchen, haben Sie die Qual der Wahl. Unzählige Präparate locken mit bunten Packungen. Was vor allem interessiert, sind aber die aufgedruckten Informationen. Zunächst ist zu prüfen, welche Vitamine und Spurenelemente das Präparat enthält. Da ein Vitaminmangel selten allein kommt, empfiehlt sich ein Mix mit breitem Spektrum.
Vor allem die Vitamine und Spurenelemente, an denen es häufig mangelt, sollte das Präparat enthalten – wie Vitamin C und E sowie Betakarotin und Folsäure. Der nächste Blick sollte der Dosierung gelten. Welche Mengen an Vitaminen und Spurenelementen enthält das Präparat? Ideal ist, wenn der Hersteller zusätzlich zu den absoluten Mengen auch noch Angaben in Prozent des Tagesbedarfs macht. Denn das verschafft einen gewissen Eindruck, wie hoch die Dosis tatsächlich sein sollte. Es hilft zudem, das Preis-LeistungsVerhältnis abzuschätzen. Zum Preisvergleich ist es auch sinnvoll, die Tagestherapiekosten auszurechnen: die Kosten also, die bei empfohlener Dosierung pro Tag entstehen.
Richten Sie sich nach der angegebenen Dosierung
Zu fragen ist auch, ob die angegebene Dosierung praktikabel ist. Es ist nun einmal schwieriger, dreimal täglich an die Einnahme zu denken als einmal. Achtung: Es ist wenig sinnvoll, einmal am Tag sechs Tabletten einzunehmen, wenn die Empfehlung „dreimal zwei Tabletten“ lautet. Denn gerade von wasserlöslichen Vitaminen kann der Körper nur eine begrenzte Menge auf einmal aufnehmen. Der Rest wird ungenutzt ausgeschieden.
Sie müssen mit dem Präparat klarkommen
Multivitaminpräparate gibt es in den unterschiedlichsten Formen: Als Tabletten oder Kapseln, als Brausetabletten oder Pulver. Tabletten oder Kapseln haben den Vorteil, dass sie sich ohne größere Umstände einnehmen lassen. Pulver dagegen muss man erst irgendwo untermischen, Brausetabletten erst auflösen. Hinzu kommt: Nicht jeder kann sich mit dem Geschmack anfreunden. Doch wer Probleme mit dem Tabletten-Schlucken hat, wird diese beiden Varianten angenehmer finden.