Magnesium: Verbessert Knochendichte
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Nach den neuesten Studienergebnissen hat eine ausreichende Menge an Magnesium positive Auswirkungen auf die Knochendichte. Eine Studie, die vor wenigen Wochen im medizinischen Fachmagazin Journal of the American Geriatrics Society veröffentlicht wurde, untersuchte die Knochendichte von mehr als 2.000 Frauen und Männern schwarzer und weißer Hautfarbe im Alter von über 70 Jahren. Die Studienteilnehmer machten den Wissenschaftlern auch Angaben darüber, wie sie sich ernähren und welche Nahrungsergänzungsmittel sie nehmen.
Die Frauen und Männer weißer Hautfarbe, die mehr Magnesium aus der Nahrung oder durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich nahmen, hatten wesentlich bessere Knochendichtewerte als die Studienteilnehmer, die weniger Magnesium zu sich genommen hatten.
Dieser Zusammenhang traf jedoch nicht auf schwarze Frauen und Männer zu. Die Wissenschaftler vermuten, dass Vitamin D und kalziumsteuernde Hormone im Körper unterschiedlich verarbeitet werden. Allerdings gibt es wenig Belege dafür, dass eine Einnahme von Magnesium notwendig ist, um bei den meisten Menschen Osteoporose und Knochenbrüchen vorzubeugen.
Interessanterweise haben jüngste Studien über einen Zusammenhang zwischen der höheren Magnesiumzufuhr durch die Nahrung und einem reduziertem Auftreten von Darmkrebs bei Frauen berichtet.
Magnesium hilft Ihrem Körper Vitamin D aufzunehmen und zu nutzen. Vitamin D hingegen spielt eine Rolle bei der Aufnahme von Kalzium, das für die Knochengesundheit wichtig ist. Es wird empfohlen, dass Frauen über 70 Jahre täglich 320 mg Magnesium zu sich zunehmen und Männer über 70 Jahre 420 mg. Ernährungsstudien zeigen, dass viele ältere Erwachsene keine ausreichenden Mengen an Magnesium erhalten.
Durch den vermehrten Verzehr von magnesium-haltigen Nahrungsmitteln – wie zum Beispiel grünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, Fleisch und Milch – kann der Magnesiumbedarf im Alter ebenso gedeckt werden wie durch Nahrungsergänzungsmittel.
Wenn Sie allerdings eine gestörte Nierenfunktion oder Nierenversagen haben, kann die Einnahme von Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel ein Risiko sein.