Magnesium: Senkt das Darmkrebsrisiko
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Es gibt einen Grund mehr, warum Sie besonders gut auf eine ausreichende Magnesium-Versorgung achten sollten. Wissenschaftler der Universität von Minnesota in Minneapolis/ USA haben nämlich herausgefunden, dass Sie so Ihr Darmkrebsrisiko deutlich senken können.Wie die Forscher im Februar 2006 in der Fachzeitschrift American Journal of Epidemiology schrieben, befragten sie mehr als 35.000 Frauen im Alter zwischen 55 und 69 Jahren nach ihren Ernährungsgewohnheiten und verfolgten dann 16 Jahre lang ihren Gesundheitszustand. 1.100 Frauen waren in dieser Zeit an Darmkrebs erkrankt. Bei denen, die am meisten Magnesium aufnahmen, war das Risiko um 27 % niedriger als bei den Frauen mit einer schlechten Magnesium-Versorgung. Vermutlich verhindert der Mineralstoff ein unkontrolliertes Wachstum der Zellen in der Darmschleimhaut.
Sie sollten täglich mindestens 300 bis 400 mg Magnesium aufnehmen. Reichlich enthalten ist es vor allem in Vollkornprodukten, Nüssen und Keimlingen. Wenn Sie wenig von diesen Produkten verzehren, sollten Sie das mögliche Defizit mit einem Präparat ausgleichen, das Sie preisgünstig in jedem Supermarkt erhalten.