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Magnesium: Entspannung pur

Leiden Sie manchmal unter Wadenkrämpfen oder fühlen Sie sich erschöpft und gestresst? Magnesiummangel könnte die Ursache sein, denn der Mineralstoff sorgt für Energie und Entspannung.

Magnesium kommt in allen Körpergeweben vor, doch die rund 25 bis 28 Gramm Körperbestand sind nicht gleichmäßig verteilt. Der größte Teil (50 bis 60 Prozent) befindet sich im Knochen. Von dort kann Magnesium mobilisiert werden, wenn die Zufuhr mit der Nahrung nicht ausreicht, um den Bedarf des Körpers zu decken. Weitere 25 bis 30 Prozent des körpereigenen Magnesiums befinden sich in der Muskulatur. Die restlichen 5 bis 10 Prozent verteilen sich auf die übrigen Gewebe.

Energiespender für die Muskeln

Magnesium erfüllt im Körper verschiedene Aufgaben. So ist es Teil vieler Enzyme. Ohne Magnesium könnte der Körper Traubenzucker nicht in Energie umwandeln. Weder Arbeit noch Freizeitaktivitäten wären möglich, und auch die Organe könnten ihre Aufgaben nicht erfüllen.

Außerdem sind magnesiumhaltige Enzyme an vielen Aufbauvorgängen im Körper beteiligt: Sie helfen dabei, Fette und Eiweißstoffe aufzubauen, die ihrerseits als Bausteine für Enzyme, Organe und Gewebe unseres Körpers dienen. Auch die Erbsubstanz könnte ohne den lebensnotwendigen Mineralstoff nicht gebildet werden.

Gegenspieler von Kalzium

Magnesium und Kalzium stehen im Organismus im ständigen sich gegenseitig beeinflussenden Wechselspiel miteinander. Wenn Kalzium für die Erregung von Nerven und Anspannung in der Muskulatur sorgt, wirkt Magnesium beruhigend und entspannend. Mangelt es an Magnesium, kann die Muskulatur verkrampfen (z. B. nächtliche Wadenkrämpfe). Im Nervensystem wirkt Magnesium nicht nur reizlindernd auf die Nerven, es bremst auch die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Bei ausreichender Magnesiumversorgung kommt Stress also nicht so leicht auf.

Auch auf Herz, Gefäße und Kreislauf wirkt Magnesium wohltuend: Es setzt die Gerinnungsneigung des Blutes herab und stabilisiert die Blutplättchen (Thrombozyten). Es entspannt die Muskulatur der Blutgefäße und den Herzmuskel. Positiver Effekt: Das Herz wird entlastet und der Blutdruck sinkt.

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