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Hormonpräparate senken Ihren Magnesiumspiegel

Frauen, die die Pille oder Hormonpräparate gegen Wechseljahrsbeschwerden einnehmen, können leicht einen Magnesiummangel erleiden. Denn weibliche Sexualhormone wie Östrogen und Gestagen erhöhen die Magnesiumausscheidung über den Harn bzw. fördern die Einlagerung dieses Mineralstoffs in den Knochen. Dadurch kann der Magnesiumspiegel im Blut unter eine kritische Grenze sinken, warnte die Fachzeitschrift Ärztliche Praxis im Juni 2004.

Die Folgen sind neben Muskelkrämpfen in den Waden eine erhöhte Thrombosegefahr sowie gefährliche Herzrhythmusstörungen.

Unser Rat: Falls Sie bereits länger Sexualhormone einnehmen oder eingenommen haben, sollten Sie Ihren Magnesiumspiegel kontrollieren lassen (Normwert: 0,75 bis 1,05 mmol/l) und eventuell Magnesium-präparate – am besten Magnesium-orotat – einnehmen. Diese empfehlen sich auch, wenn Sie bereits an Wadenkrämpfen leiden. Auch Vollkornprodukte, besonders Hirse, sowie Hülsenfrüchte, Nüsse und Brokkoli enthalten viel Magnesium.

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