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Magnesium: Folgen eines Mangelss

Neben den bekannten Wadenkrämpfen löst ein Mangel an Magnesium Kribbeln in Händen und Füßen, Zittern, Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen und hohen Blutdruck aus. Wenn die entspannende Wirkung des Mineralstoffs auf die Muskulatur entfällt, bleibt die Darmmuskulatur auf Dauer angespannt. Das kann zu Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung führen. Die nervliche Anspannung macht sich auch in gesteigerter Stressanfälligkeit Luft.

Einige Frauen haben einen höheren Bedarf an Magnesium als die übrigen. Zu dieser Gruppe gehören alle, die bei ihrer Arbeit oder ihrem Hobby stark schwitzen (Leistungssportlerinnen!) oder in den Wechseljahren gerade starke Schweißausbrüche erleben. Auch Stress führt dazu, dass der Körper mehr Magnesium benötigt. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf an Magnesium ebenfalls erhöht.

Entzündungen im Darm, beispielsweise Morbus Crohn, oder Weizeneiweißunverträglichkeit beeinträchtigen die Magnesiumaufnahme im Körper. Auch bei Diabetes mellitus kann es zu schlechter Magnesiumversorgung kommen. Betroffene Frauen müssen besonders auf ihre Magnesiumversorgung achten.

Wenn Sie zur Nahrungsergänzung Magnesiumpräparate einnehmen, zeigt Ihnen weicher Stuhl an, dass die Obergrenze Ihres Bedarfs erreicht ist. Problematisch kann die zusätzliche Zufuhr von Magnesium für Frauen mit Nierenerkrankungen sein. Sprechen Sie daher zuvor mit Ihrem Arzt.

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