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Hier lauern die Magnesiumräuber

Darüber hinaus nimmt ein Großteil der Deutschen zu viel Fett und Salz zu sich. Salz fördert die Ausscheidung von Magnesium aus Ihrem Körper. Und Fett ist in der Lage, Magnesium im Darm aufzuschäumen. So können Sie es nicht mehr aufnehmen und verwerten. Wenn Sie dann abends noch ein Glas Wein trinken, scheiden Sie nur durch die darin enthaltene Menge Alkohol 50 mg Magnesium wieder aus.

So können Sie schlechte Magnesium-Blutwerte aufbessern

Der erste Schritt zu mehr Magnesium ist, dass Sie Cola und andere Softdrinks gegen ein magnesiumreiches Mineralwasser austauschen. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Nicht nur dass Sie mehr Magnesium zu sich nehmen – sie streichen auch phosphorhaltige Getränke von Ihrem Speiseplan. Phosphor vermindert nämlich wiederum die Magnesiumaufnahme. Meist aber reicht das noch nicht aus, um auf wirklich gute MagnesiumBlutwerte zu kommen (siehe Kasten).

Sie müssen dann mit einem Präparat ergänzen. Aber welches? Der Markt ist groß. Generell sollten Sie die Finger von Magnesiumoxid lassen. Es verbleibt zum Teil im Darm und hilft hier gegen Verstopfung – aber dieser Effekt kann für Sie eventuell zu stark sein.

Besser sind Magnesiumcitrat, -aspartat oder -succinat. Sie sind an ein Eiweiß gebunden. So wird das Magnesium besser aufgenommen und kann seine abführende Wirkung nicht so stark entfalten. Magnesiumcitrat hat darüber hinaus den Vorteil, Säure im Körper zu binden. Ich empfehle meinen Patienten und auch Ihnen das Magnesium der Firmen Cadion, Verla oder Diasporal.

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