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Damit Sie auch weiterhin tief durchatmen können: Magnesium verbessert Ihre Asthma-Therapie deutlich

Menschen, die unter Asthma leiden, sind dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Eine aktuelle amerikanische Studie belegt allerdings, dass durch starke Asthma-Medikamente die Anfallshäufigkeit nur unwesentlich zurückgeht, die Todesrate bei Asthmakranken stattdessen auffällig steigt. Daher sollten Sie die Medikamenteneinnahme so weit wie möglich reduzieren. Unterstützen kann Sie dabei Magnesium: Mit diesem ­Vitalstoff können Sie die Häufigkeit Ihrer Asthma-Anfälle um bis zu 40 % reduzieren. Wieso das so ist und mit welchen weiteren Tipps Sie Ihre Asthma-Anfälle verringern, lesen Sie in diesem Beitrag. …

Magnesium© www.fzd.it - Fotolia

Bronchialasthma betrifft immer mehr Menschen: Heutzutage sind schon 5 % aller Deutschen daran erkrankt. Sie leiden darunter, dass sich die Bronchien bei einem Asthma-Anfall verkrampfen und zusammenziehen. Es kann dadurch zu schweren Husten­anfällen kommen. Darüber hinaus schwillt die Schleimhaut in den Bronchien an, die Atemwege verengen sich durch den Schleim. Die Folge: Die Betroffenen bekommen nur noch schwer Luft. Das Ausatmen ist durch die verengten Atemwege mit großen Schwierigkeiten verbunden und geschieht unter pfeifenden Geräuschen.

Die Gründe für Asthma sind noch nicht erforscht. Forscher gehen davon aus, dass bestimmte genetische Faktoren sowie Umwelteinflüsse in den ersten Lebensjahren zusammenspielen und so die Entstehung von Asthma verursachen.

Verschiedene Reize können zur Atemnot führen

Besser bekannt als die Ursachen für Bronchialasthma sind die Gründe, die zu einem akuten Anfall führen. Dazu gehören:

  • auslösende Reize. Hitze und Kälte, Rauch, bestimmte Gerüche und körperliche Anstrengung;
  • spezifische Reize. Das sind unter anderem Tierhaare oder bestimmte Lebensmittel;
  • andere Faktoren wie Schmerzmittel oder Virusinfekte der oberen Atemwege.

Häufig führt schon einer der Reize dazu, dass sich die Atemwege verengen und es zu einem Asthma-Anfall kommt. Dieser Anfall muss unbedingt mit Medikamenten behandelt werden. Ist das nicht der Fall, kann es zu einem Status asthmatikus kommen, zu einem lebensbedrohlichen Asthma-Anfall, der über mehrere Tage ohne Unterbrechung anhalten kann. In einem solchen Fall müssen Sie als Asthmatiker sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Kortison hilft Ihnen im Akutfall

Zur Asthma-Therapie können verschiedene Medikamente eingesetzt werden. Es gibt Bedarfsmedikation, die Sie nur dann verwenden, wenn Sie unter einem akuten Anfall leiden. Hierunter fallen zum Beispiel Kortisonpräparate, die dafür sorgen, dass die Schleimhäute abschwellen. Diese Präparate sind als Spray und Tabletten erhältlich. Ersteres vertragen die meisten Menschen besser – leider können sie beim Dauergebrauch zu Osteoporose oder Immunschwäche führen.

Dauermedikation kann lebens­gefährlich für Sie sein

Bei mittelschwerem und schwerem Asthma mit häufigen Anfällen werden Beta-2-Mimetika eingesetzt. Hierunter versteht man Medikamente, die Sie dauerhaft nehmen und die dafür sorgen sollen, dass die Anfallshäufigkeit reduziert wird. Allerdings sind diese Präparate nicht ungefährlich.

Amerikanische Wissenschaftler haben schon im Jahr 2005 herausgefunden, dass diese Asthma-Mittel die Todesrate erhöhen. In der so genannten SEREVENT Nationwide Surveillance Study waren über 13.500 Asthmatiker mit Beta-2-Mimetika behandelt worden, ebenso viele erhielten ein Scheinmedikament. In der Beta-2-Mimetika-Gruppe starben innerhalb der Studiendauer von sieben Monaten 28 Teilnehmer, in der Kontrollgruppe waren es im gleichen Zeitraum nur vier.

Fragen Sie daher auf jeden Fall Ihren Arzt, ob Sie ein Beta-2-Mimetikum nehmen müssen oder ob bei Ihnen nicht auch eine Bedarfsmedikation ausreicht.

Magnesium entkrampft Ihre Atemwege wirksam

Kein Asthma-Medikament ist ohne riskante Nebenwirkungen. Ihr Ziel sollte daher sein, dass Sie Ihren Medikamentenbedarf senken, indem Sie Ihre Anfallshäufigkeit reduzieren. Zusätzlich zu Ihrem Asthma-Medikament empfehle ich Ihnen dafür Magnesium. Auf diesen Vitalstoff dürfen Sie auf keinen Fall verzichten, wenn Sie unter Asthma leiden. Denn kein anderer Stoff kann Ihre medikamentöse Therapie so stark unterstützen. Das haben Forscher der Universität Sao Paulo herausgefunden.

Sie hatten 30 Asthma-Patienten mit herkömmlichen Medikamenten behandelt. Darüber hinaus gaben sie ihnen 300 mg Magnesium pro Tag. Eine gleichgroße Gruppe von Asthmatikern erhielt nur die schulmedizinische Behandlung. Zudem nahmen die Mitglieder dieser Gruppe ein Scheinmedikament ein.

Das Ergebnis: Diejenigen, die 300 mg Magnesium pro Tag zu sich genommen hatten, brauchten immerhin 40 Prozent weniger Medikamente, weil die Zahl der Anfälle deutlich zurückging.

Der Grund dafür ist, dass Magnesium die Muskeln und Gefäße entspannt. Diese Eigenschaft wirkt sich auch auf die Bronchien aus. Magnesium löst die Krämpfe in den Atemwegen und ermöglicht Ihnen als Asthma-Patient so, besser durchzuatmen.

Wenn Sie an Asthma erkrankt sind, empfehle ich Ihnen daher eine zusätzliche Magnesium-Einnahme von 300 mg pro Tag. Sie können Ihren Bedarf durch das Magnesium decken, das ich für meine Patienten herstellen lasse. Sie erhalten es in der Einhorn-Apotheke in Nürnberg unter der Telefonnummer 0 911/ 22 67 15. Geeignet ist auch das Magnesium der Firma Verla oder Dia­sporal, das Sie in jeder Apotheke bekommen.

7 Tipps, mit denen Sie Asthma-Anfälle vermeiden

Machen Sie Atemtraining

Anleitungen dafür erhalten Sie in einer Atemschule. Hier lernen Sie nicht nur, wie Sie mit Ihren Asthma-Medikamenten richtig umgehen. Sie werden auch in die Lippenbremse eingewiesen. Das ist eine spezielle Atemform. Sie atmen dabei mit gespitzten Lippen, das verbessert Ihre Sauerstoffaufnahme. Zudem üben Sie, wie Sie den Schleim aus Ihren Bronchien durch Klopfmassagen lockern und richtig abhusten. Die Adresse einer Atemschule in Ihrer Nähe bekommen Sie von Ihrem Arzt.

Führen Sie ein Tagebuch

In einem Asthma-Tagebuch halten Sie fest, an welchem Tag und um wie viel Uhr Sie Ihre Asthma-Anfälle hatten. Notieren Sie auch, welche Auslöser Sie dahinter vermuten (zum Beispiel Wetter oder Anstrengung). So erfahren Sie, welche auslösenden Reize für Ihre Anfälle verantwortlich sind, und können diese so weit wie möglich vermeiden.

Rauchen Sie nicht – weder aktiv noch passiv

Denn Rauchen verengt Ihre Atemwege und kann so zu einem Asthma-Anfall führen. Hören Sie daher so schnell wie möglich mit dem Rauchen auf. Vermeiden Sie auch so weit wie möglich verqualmte Kneipen oder andere Raucherräume.

Trinken Sie genug

Sie sollten am Tage mindestens 30 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewich zu sich nehmen. Durch eine ausreichende Trinkmenge können Sie nämlich den Schleim in Ihren Bronchien verdünnen und erleichtern sich so das Abhusten des läs­tigen Schleims.

Achten Sie auf gesunde Zähne

So ungewöhnlich es sich anhört: Infektionen an den Zähnen können sich auf die Schleimhäute auswirken, diese reizen und so durchaus Asthma-Anfälle hervorrufen. Daher sollten Sie als Asthmatiker mindestens zweimal jährlich zum Zahnarzt gehen.

Treiben Sie Ausdauersport

Noch immer hält sich das alte Vorurteil hartnäckig, dass Asthmatiker keinen Sport treiben sollten. Das ist aber mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Denn regelmäßige Bewegung kann Ihre Lungen und Bronchien stärken. So verringern sich auf Dauer auch die Asthma-Anfälle. Geeignet sind Ausdauersportarten mit langsamen und gleichmäßigen Bewegungen.

Besonders gut tut vielen Asthmatikern übrigens Schwimmen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 27 und 30 Grad liegen. Die warme, aber feuchte Luft im Schwimmbad belastet Ihre Atemwege kaum. Gleichzeitig wird Ihre Atemmuskulatur zusätzlich trainiert, da Sie bei jedem Einatmen den Brustkorb gegen den Wasserwiderstand nach vorne drücken müssen.

Lassen Sie sich impfen

So können Sie sich vor Infektionen der Atemwege schützen. Besonders wichtig sind Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken. Eine solche Infektion würde Ihre Atemwege deutlich verengen und dadurch die Entstehung von Asthma-Anfällen begünstigen.

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Dr. Michael Spitzbart
Über den Autor Dr. med. Michael Spitzbart

Dies ist das Profil von Dr. med. Michael Spitzbart, dem Chefredakteur von "Dr. Spitzbart´s Gesundheits-Praxis". Hier gibt‘s alle Infos.

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