B-Vitamine: Vitamin B1 senkt Gefäßrisiko
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Eine optimale Versorgung mit Vitamin B1 (Thiamin) kann die typischen Diabetes-Schäden an den Gefäßen von Herz und Nieren verringern. Wie Professor Paul J. Thornalley von der Universität Essex/Groß-britannien in einer Studie herausgefunden hat, sollten Diabetiker daher auch schon geringe Vitamin-B1-Defizite vermeiden. Der Forscher rät allen Diabetikern, ihren Vitamin B1-Spiegel im Blut bestimmen zu lassen. Bei zu niedrigen Werten (Normwert im Blut: 10 bis 64 ng*/ml) sollten Sie umgehend zu Vitamin-Präparaten greifen, sagte der Forscher auf einer Fachkonferenz der Hochschule im Dezember 2004. Da Vitamin B1 wasserlöslich ist, werden überschüssige Mengen mit dem Urin ausgeschieden.
Unser Rat: Ihre tägliche Vitamin-B1-Zufuhr sollte 1,2 bis 1,6 mg betragen. Zu therapeutischen Zwecken kann die Dosis (unter Aufsicht des Arztes) kurzzeitig auf 300 mg gesteigert werden. Gute natürliche Lieferanten sind z. B. Weizenkeime, Haferflocken, Sojamehl und frische grüne Erbsen.
* 1 ng (Nanogramm) = 1 Tausendstel µg (Mikrogramm) = 1 Millionstel mg (Milligramm)