Nutzen Sie Weidenrinde als Schmerzmittel

in Täglich Gesund zum Thema Weide
vom


Weidenrinde wird gerne als natürliches Schmerzmittel empfohlen - und das schon seit langer Zeit. Immerhin wusste selbst Hippokrates schon um die wirkungsvolle Kraft der Weidenrinde und setzte sie bei allen möglichen Schmerzen ein.


Der Grund für ihre gute Wirkung: Sie enthält Salicin. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe von Acetylsalicylsäure, bekannt aus Schmerzmitteln wie Aspirin. Salicin besitzt die Wirkung, Entzündungen zu hemmen, Fieber zu senken und Schmerzen zu lindern.

Natürlich können Sie Weidenrinde selbst anbauen. Doch es ist immer fraglich, in welcher Dosierung die wirksamen Stoffe dann enthalten sind. Aus diesem Grund sollten Sie lieber zu Tee bzw. Präparaten aus der Apotheke greifen. Letztere haben eine Dosierung von 60 bis 120 Milligramm Weidenrindenextrakt. Wollen Sie sich einen Tee zubereiten, dann können Sie bis zu fünf Tassen täglich hiervon trinken.

Allerdings gilt, wie bei allen anderen Schmerzmitteln, egal ob pflanzlich oder chemisch: Weidenrinde ist nicht zur Daueranwendung gedacht. Zudem ist sie nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet. Nehmen Sie einen Gerinnungshemmer, sollten Sie zudem vor der Einnahme Ihren Arzt fragen, ob Sie Weidenrindenpräparate oder -tee gefahrlos zu sich nehmen können.


von
Dr. Martina Hahn-Hübner

Erfahren Sie hier mehr über Dr. Martina Hahn-Hübner - Gesundheitswissen-Expertin und Chefredakteurin von Täglich Gesund und dem Mondkalender.

 
Mehr Gesundheits-Tipps gratis per E-Mail
Das könnte Sie auch interessieren: "Benefit", "Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis", "Länger und gesünder leben", "Mayo Clinic Gesundheits-Brief", "Gesund und fit mit Prof. Dr. Thomas Wessinghage"

Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
0 Sterne
Wertungen:
0 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben