Nutzen Sie jetzt die Power der Herbstäpfel
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Apfel
vom 26. Oktober 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
zurzeit ist überall Apfel-Hoch-Zeit. Sie bekommen die frischesten Äpfel in vielfältigen Sorten auf Märkten und in Bioläden. Das sollten Sie nutzen, denn in jedem Apfel steckt eine ganze Apotheke: Äpfel senken mit Hilfe des Quellstoffes Pektin Ihren Cholesterinspiegel, offenbar indem in der Leber weniger Cholesterin gebildet und der Anstieg des Blutzuckerspiegels gemindert wird. Dadurch beugt der Genuss von Äpfeln der Arteriosklerose sowie anderen Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vor.
Äpfel stärken Ihre Darmflora und unterstützen die Verdauung. Sie entwässern und regen damit die Ausscheidung von Salz an. In der klassischen Naturheilkunde wurden Äpfel oder Apfeltee zur Wundheilung eingesetzt, zur Reinigung des Blutes und zur Stärkung der Abwehrkräfte. Bei Magen- und Darmbeschwerden kann Ihnen mildes Apfelmus helfen. Gegen Verstopfung werden frische geriebene Äpfel empfohlen, die schon leicht braun werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der Ballaststoffgehalt des Apfels, der dem Magen ein angenehmes Sättigungsgefühl und dem Darm Entlastung verschafft.
Die Ernährungswissenschaftler beschäftigen sich mit dem ernährungsphysiologischen Wert des Apfels - beispielsweise mit der Frage, ob der Apfel krebshemmend wirkt. Vor allem roten Äpfeln wird diese Eigenschaft häufig zugeschrieben, vor allem weil sie in der Schale sekundäre Pflanzenstoffe wie Phenole und Anthozyane enthalten. Obst und Gemüse bilden diese sekundären Pflanzenstoffe, um sich selbst widerstandsfähig gegen Krankheiten und Krankheitserreger zu machen. Von dieser „eingebauten Apotheke" profitiert auch der Mensch. Die Polyphenole beispielsweise wirken nachgewiesenermaßen vorbeugend auf die Tumorbildung. In der Schale steckt auch der Tausendsassa unter den sekundären Pflanzenstoffen, das Quercetin. Es macht die freien Radikale unschädlich. Damit beugt es Zellveränderungen vor, die langfristig zu vorzeitigen Alterserscheinungen oder Krebs führen können.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von gloria bartusch (26.10. 2010 07:20 Uhr):
guten tag, herr erb, zunächst herzlichen dank für ihre gesundheitstips. die infor-mation über den tausendsassa apfel ist sehr gut beschrieben. auch das fallobst bietet an eine geschmackvolle und gesunde mahlzeit zu zaubern. frisch vom baum ist es ein schatz aus dem universum. einen schönen tag wünscht gloria bartusch
Antworten - Kommentar von Christel Algermissen (26.10. 2010 20:48 Uhr):
gut. Schon der Hausarzt meiner Großeltern empfahl im Herbst Äpfel zu essen, um sich und das Immunsystem zu stärken.
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