Nikotin legt Ihre Wundheilung lahm
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 27. November 2008, 10:00 Uhr
GNL5356
Wenn Sie eine Narbe zu pflegen haben, lautet Ihre wichtigste Regel: Hände weg von Zigaretten! Denn Rauchen verzögert die Wundheilung ganz enorm, die Gifte legen die für die Wundheilung zuständigen Zellen lahm. Das A und O der Narbenpflege ist sanftes regelmäßiges Eincremen, die Narbe braucht Feuchtigkeit. Täglich ausgeführt bringt eine behutsame Massage etwa mit einer Wund- und Heilsalbe, die Sie als Sportsfreund immer in der Hausapotheke haben sollten, auch bei älteren Narben etwas. Schieben Sie dabei mit der flachen Hand ganz vorsichtig in kreisförmigen Bewegungen über die Narbe und die umliegende Haut. Das löst Verklebungen und macht die Haut geschmeidiger. Es darf niemals weh tun.
Tabu: Die Narbe quer auseinanderziehen. Auch beim Kratzen heißt es: Finger weg. Da die speziellen Narbensalben die Durchblutung anregen, kann es zu einer ziemlichen Herausforderung werden, dem Juckreiz zu widerstehen. Wenn Sie es nicht mehr aushalten, waschen Sie die Narbe mit einem Wattepad vorsichtig lauwarm wieder ab und massieren Sie anschließend Wund- und Heilsalbe ein. Probieren Sie es einmal aus, kleinere Narben mit Honigpaste zu pflegen. Honig verfügt über nachgewiesene Wundheilungskräfte.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Rita Ehrhardt (07.09. 2010 18:46 Uhr):
Zum Umgang mit der Vernarbung con Wunden würde ich hinzufügen, dass die Stelle sehr sorfältig gegen die Sonne geschützt werden muss, und das möglichst ein Jahr lang. So werden sie nicht dunkel.
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