Nicht von schlechten Eltern: die therapeutische Dimension von Wald und Wiese

in Naturmedizin aktuell
vom


von Sylvia Schneider

Wenn Sie ihre eigene Natur mit der äußeren Natur in Einklang bringen und dort zu einer universellen Ruhe finden, haben Sie wahrscheinlich mehr für Ihre Gesundheit getan als bei einem anstrengenden Besuch im Fitness-Studio. Vorausgesetzt, Sie treiben Ihren Sport nicht unter freiem Himmel. Denn Forscher haben herausgefunden, dass bei Outdoor-Sportlern weniger Stress- und dafür mehr Glückshormone im Blut kreisen als bei denjenigen, die stur drinnen im Studio ihre Parcours abreißen. Wissenschaft und Medizin halten die „Wald- und Wiesentherapie“ inzwischen für eine wichtige Sache.


Studien erbrachten den Nachweis, dass Krankenhauspatienten, die vom ihrem Bett aus nach draußen ins Grüne schauen konnten, weniger Schmerzmittel brauchten und schneller gesund wurden als diejenigen, die eine kahle und ablehnende Krankenhauswand im Visier hatten. In einer anderen Untersuchung wurde festgestellt, dass sich Kreislauf und Blutdruck beruhigen, wenn jemand auf schöne Naturfotos schaut. Es verstärken sich im Gehirn die Wellen, die auch der Peripherie Entspannung signalisieren. Naturerfahrungen scheinen unsere rechte Gehirnhälfte zu stärken, die für unsere emotionalen und ganzheitlichen Bedürfnisse zuständig ist. Das wiederum bestätigen empirische Forschungen.


von
Sylvia Schneider

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