Nicht vergessen: Sonnenschutz im Schnee
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Sonnenschutz
vom 14.01.2008 05:00 Uhr
GNL5356
Wenn Sie bei Wind und Wetter rausgehen beziehungsweise Wintersport treiben, brauchen Sie auf alle Fälle zunächst einmal eine reichhaltige Pflegecreme für die Gesichtshaut, damit sie nicht austrocknet (zum Beispiel von Piz Buin). Sie sollte Feuchtigkeit binden und den pH-Wert Ihrer Haut stärken. Zu sehr feuchtigkeitshaltige Pflege trocknet Ihre Haut noch mehr aus. Bei großer Kälte kann es sogar zu Erfrierungen kommen.
Die Sonneneinstrahlung wird im Winter häufig unterschätzt. Dabei wird die Strahlung vom weißen Schnee reflektiert und verstärkt. Selbst bei bedecktem Himmel brauchen Sie einen hohen Lichtschutzfaktor. Die UV-Strahlung kann sich in der Bewölkung brechen und noch intensiver werden. In den Bergen steigt die UV-Strahlung noch um etwa 15 Prozent. Verwenden Sie einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Nehmen Sie davon nicht zu wenig, damit der Schutz auch wirken kann. Produkte mit mineralischem Sonnenschutz (steht auf der Packung) wirken sofort. Produkte mit chemischem Filter müssen Sie eine halbe Stunde vor dem Rausgehen auftragen. Vergessen Sie nicht, die „Sonnenterrassen“ gut einzucremen: Lippen, Nase, Ohren und Kinn (Unterseite nicht vergessen!).
Auch Ihre Augen brauchen einen UV-Schutz. Kaufen Sie sich bei einem guten Optiker eine Sonnenbrille mit hundertprozentigem Sonnenschutz und einem Tönungsgrad von mindestens 85 Prozent. Auch breite Bügel schützen die Augen vor zuviel Sonne.