Nicht ganz ungefährlich: Wechselwirkungen
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 24. September 2009, 10:00 Uhr
GNL5356
Knoblauch und Vampire geht nicht, das wissen Sie, aber wissen Sie auch, dass Knoblauch und bestimmte Medikamente sich ebenfalls nicht riechen können? Heute erfahren Sie mehr über solche - mitunter brisanten - Wechselwirkungen.
Außerdem: Wie Sie Ihre Medikamente richtig einnehmen und eine Checkliste für die Suche nach der passenden Seniorenwohnung.
Viel Spaß beim Lesen!
Dr. Dietmar Kowertz
Nicht ganz ungefährlich: Wechselwirkungen
Wie bereits erwähnt, sind auch pflanzliche Arzneimittel nicht ganz frei von - meist harmlosen - Nebenwirkungen. Doch zusammen mit chemischen Arzneien eingenommen, kann es unter Umständen zu lebensbedrohlichen Wechselwirkungen kommen.
Diese Partner vertragen sich nicht:
Knoblauch und Blutverdünner
Auch Knoblauch verzögert die Blutgerinnung, beides zusammen führt zu erhöhter Blutungsgefahr. Ähnliche Wirkung entfaltet auch Ginkgo.
Johanniskraut und Antidepressiva
verstärken sich in ihrer beruhigenden Wirkung gegenseitig
Johanniskraut und Herzmittel
Die Wirkung des Herzmittels kann durch Johanniskraut-Präparate abgeschwächt werden
Ginseng und Kontrazeptiva
Die empfängnisverhütende Wirkung kann durch Ginseng beeinträchtigt werden
Weidenrindenpräparate, Blutverdünner und Kortison
erhöhen die Gefahr von Blutungen im Magen-Darm-Trakt.