Schlaganfall: Folsäure verringert Risiko
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Seit 1998 werden in den USA und Kanada Getreideprodukte mit dem B-Vitamin Folsäure angereichert. Die ursprüngliche Idee war, so das Risiko für Fehlbildungen bei Neugeborenen zu verringern. Doch die Maßnahme hat auch noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: In beiden Ländern ist seitdem die Rate an Schlaganfällen erheblich gesunken. Der Organismus ist dringend auf das B-Vitamin angewiesen, um die Substanz Homocystein abzubauen. Dieses Stoffwechselprodukt schädigt die Blutgefäße und kann so u. a. auch die Schlaganfallgefahr erhöhen. Wie das Fachmagazin Circulationim Mai 2006 meldete, war die Schlaganfallrate bereits vor dem Jahr 1998 in Nordamerika leicht rückläufig (jährlich um etwa 0, 3 %). Doch seit der Folsäure-Anreicherung sinkt die Rate sogar um fast 3 % jährlich.
Diese Zahlen machen deutlich, dass Sie verstärkt auf Ihre Folsäureversorgung achten sollten. Reichlich enthalten ist das Vitamin in Hülsenfrüchten, Brokkoli, Weißkohl, Spinat oder Vollkornprodukten. Wenn Sie ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sollte es mindestens 0, 4 mg Folsäure pro Tagesdosis enthalten.
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