Schlaganfall: Die wichtigsten Risikofaktoren
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- Zu hoher Blutdruck: Er gilt als der größte Risikofaktor für einen Schlaganfall.
- Zu hohe Blutfettwerte: Ist das Blut mit Fettstoffen überlagert, begünstigt dies die Einlagerung von Fettpartikeln in die Wände der Blutgefäße, dies führt zu einer Mangeldurchblutung von Herz und Hirn.
- Rauchen: Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid schädigen als Inhaltsstoffe des Tabaks die Innenhaut der Blutgefäße und steigern das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Rauchen erhöht den Blutdruck und vermindert die Elastizität der Blutgefäße. Das Kohlenmonoxid bindet in hohem Maße Sauerstoff, der vom gesamten Organismus, insbesondere aber von Herz und Hirn benötigt wird.
- Zu viel Alkohol: Auch ein zu hoher Alkoholkonsum erhöht das Risiko eines Schlaganfalls.
- Übergewicht und Diabetes: Zusammen mit Bluthochdruck und zu hohen Blutfettwerten ergeben Diabetes und Übergewicht das gefürchtete „metabolische Syndrom", ein gefährliches Risikobündel für Schlaganfall und Herzinfarkt.
- Bewegungsmangel: Regelmäßige Bewegung hält die Blutgefäße elastisch, versorgt sie mit Sauerstoff, senkt Blutdruck und Blutfettwerte, baut Übergewicht und Stresshormone ab.
- Herzrhythmusstörungen: Ein hoher Risikofaktor für den Schlaganfall ist auch das so genannte Vorhofflimmern, die stark beschleunigte, unregelmäßige Aktivität der Herzkammer-Vorhöfe. Wenn die Vorhöfe flimmern, ist der Blutfluss in die Herzkammern deutlich verlangsamt. In diesem verlangsamten Fluss steigt das Risiko von Gerinnselbildungen, die im Gehirn einen Gefäßverschluss verursachen können.