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Schlaganfall: Die 7 wichtigsten Vitalstoffe

1. Vitamine der B-Gruppe: Vor allem die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind wichtig. Fehlen sie, kann der Homocysteinspiegel im Körper ansteigen. Homocystein ist eine Aminosäure, die Schwefel enthält und die Zellen schädigt, die die Gefäßwände auskleiden. Sind in diesen Zellen durch das Homocystein erst einmal Risse entstanden, können sich schnell die schädlichen Ablagerungen bilden, die dann zur Verengung der Arterien führen.

Leider wird der Homocysteinspiegel heute noch nicht standardmäßig gemessen. Sie sollten ihn aber regelmäßig überprüfen lassen, wenn in Ihrer Familie bereits Schlaganfälle aufgetreten sind. Ist er hoch, sollten Sie einen Vitamin-B-Komplex einnehmen, der 400 ?g Folsäure und 3,5 mg Vitamin B6 enthält. So können Sie den Homocysteinspiegel senken und den Schäden an der Gefäßwand vorbeugen. Ich empfehle meinen Patienten den Vitamin-B-Komplex der Firma Smerdt.

2. Vitamin C: Eine japanische Studie hat wieder bestätigt: Eine hohe Vitamin-C-Konzentration im Blut hat ein niedriges Schlaganfall-Risiko zur Folge. Weiterhin wissen wir aus der Medizinforschung der letzten Jahre, dass Vitamin C den Blutdruck senken kann und somit einen großen Risikofaktor des Schlaganfalls minimiert. Die Schlaganfall-Zahlen sinken, so weiß man ebenfalls, wenn der Verzehr von Obst und Gemüse gesteigert wird. Ob Vitamin-C-Präparate das gleiche Ergebnis haben, ist strittig. Ich empfehle Ihnen daher, auf natürliche Quellen wie 2 bis 3 Kiwis pro Tag zu setzen, aber auch Paprika, Zitrusfrüchte oder Johannisbeeren sind geeignet, um den Bedarf zu decken.

3. Vitamine A und E: Diese beiden Vitamine wirken als Antioxidantien in Ihrem Körper. Sie können freie Radikale unschädlich machen. Dadurch kommt es nicht zu Zellschäden am Gehirn — und natürlich auch nicht an anderen Gefäßen. Ausreichend Vitamin A erhalten Sie mit 100 g Grünkohl oder 80 g Karotten, Vitamin E mit 40 g Walnüssen, 19 g Sonnenblumenöl oder 200 g Schwarzwurzeln pro Tag.

4. 0mega-3-Fettsäuren: Sie sind reichlich in frischem Meeresfisch, gerade in den fetten Sorten wie Lachs, Makrele oder Hering, enthalten. Diese Fettsäuren halten Ihre Blutgefäße elastisch und senken den Blutdruck. Dadurch verbessert sich die Fließeigenschaft Ihres Blutes, Blutgerinnsel können sich nicht bilden. Sie sollten daher 3-mal pro Woche Fisch auf Ihren Speiseplan stellen.


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5. Alpha-Linolsäuren: Sie sind nicht nur in Olivenöl, sondern auch in Rapsöl reichlich enthalten. Diese Säuren helfen gegen die Bildung von Blutgerinnseln, aber sie sind auch in der Lage, Cholesterinablagerungen an den Gefäßwänden wieder zu beseitigen. Wichtig ist, dass das Olivenöl möglichst jung ist (zu erkennen an der grünen Farbe — je grüner, desto jünger). Auf dem Etikett sollte „extra vergine“ stehen. Dieses Olivenöl erhalten Sie unter anderem im Naturkostladen.

6. Flavonoide: Diese Pflanzenschutz-O Stoffe haben, genauso wie die Vitamine A und E, eine antioxidative Wirkung und können damit die Arterienverkalkung bremsen oder sogar verhindern. Besonders wichtig für Ihre Gesundheit sind die Flavonoide des Apfels — warum, ist leider noch nicht genau bekannt. Darüber hinaus enthält der Apfel mehr als 300 weitere Gesundstoffe. Wir wissen, dass viele dieser Stoffe zur Schlaganfall-Vorbeugung beitragen — nur das „Wie“ ist noch nicht erforscht.

7. Apfelsaft: Es mag Ihnen im ersten Moment seltsam vorkommen, den Apfelsaft unter „Vitalstoffen“ zu finden. Aber in seiner Eigenschaft als Schlaganfall-Vorbeuger gehört er hier auf jeden Fall hin. Wissenschaftler der Universität Jena haben durch Blutuntersuchungen an regelmäßigen Apfelsaft-Trinkern nämlich festgestellt, dass deren Blut wenig LDL-Cholesterin enthält. Es mangelt ihnen also genau an dem Stoff, der die Arterienverkalkung begünstigt.

Schlaganfall: Risiko nach Herzinfarkt am größten

Eine neue Studie der Mayo Clinic hat gezeigt, dass das Schlaganfall-Risiko im 1. Monat nach einem Herzinfarkt 44-mal größer ist als das allgemeine Schlaganfall-Risiko der Bevölkerung.

Das erhöhte Risiko fällt nach dem 1. Monat schnell ab, bleibt allerdings noch 3 Jahre nach einem Herzinfarkt 2- bis 3-mal höher im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung.


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Diese Forschungsergebnisse beleuchten ein neues Gebiet der Nachsorge und Behandlung, dass bisher häufig von den Bemühungen verdrängt worden ist, einen zweiten Herzinfarkt oder Herzversagen in den Monaten bzw. Jahren nach einem ersten Herzinfarkt zu verhindern.

Die Forschungsergebnisse der Mayo Clinic wurden im Dezember 2005 in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht.

Für die Studie wurden die medizinischen Daten von 2.160 Patienten ausgewertet, die zum ersten Mal einen Herzinfarkt erlitten hatten. Von 273 Patienten mit einem Schlaganfall trat der Schlaganfall in 18% der Fälle im ersten Monat nach dem Herzinfarkt auf.

95% der Schlaganfälle wurden durch einen Gefäßverschluss (ischämischer Schlaganfall) ausgelöst, bei dem das Gehirn oder einzelne Hirnbereiche von der Durchblutung abgeschnitten sind und daher nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.

Es ist sehr wichtig, auf die Anzeichen und Symptome eines Schlaganfalls zu achten, die eine Notfallbehandlung erfordern, wie zum Beispiel Taubheitsgefühle, Missempfindungen bis hin zu Lähmungserscheinungen im Gesicht (am häufigsten sind halbseitig herabhängende Mundwinkel), Armen und Beinen, Sprach-, Schluck- und Sehstörungen sowie ein Verlust von Gleichgewicht und Koordination.

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