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Lernen Sie die typischen Schlaganfallsymptome kennen

In Deutschland ereignen sich pro Jahr 270.000 Schlaganfälle. Diese sind der häufigste Grund für dauerhafte erworbene Behinderungen und die dritthäufigste Todesursache weltweit.

Das Erschreckende: 70 Prozent dieser Schlaganfälle könne durch gezielte Vorbeugung vermieden werden. Zumindest aber lassen sich bei einem Schlaganfall die Folgen in der Regel verringern, wenn Sie die Anzeichen und Symptome kennen:

  • Plötzliche Sehstörungen, bei denen das Gesichtsfeld eingeschränkt ist und die räumliche Wahrnehmung gestört. Zudem kann es zu Doppelbildern kommen.
  • Sprachstörungen, es werden Silben oder Buchstaben vertauscht, es wird abgehackt gesprochen oder es kommt zu lallender oder stockender Sprache.
  • Plötzliche Lähmungen oder Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen. Diese treten in der Regel einseitig auf. Hinzu kommt oft ein gestörtes Berührungsempfinden. Außerdem hängen die Mundwinkel häufig – teilweise aber nur einseitig – nach unten.
  • Plötzlicher, sehr starker Kopfschmerz, der oft mit Übelkeit oder Erbrechen verbunden ist. Oft können auch zu Bewusstseinsstörungen oder auch Verwirrtheit auftreten.
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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • HELMUT mÜLLER schrieb am 30.06.2014, 20:37 Uhr

    SEHR INTERESSANT DIE SYMTOME DES SCHLAGANFALLS FRÜH KENNEN ZU LERNEN: BESONDERS IM ALTER WENN DER KÖRPER SICH UNMERKLICH VERÄNDERT

  • Mosler schrieb am 01.07.2014, 09:47 Uhr

    Na und? "70 Prozent dieser Schlaganfälle könne durch gezielte Vorbeugung vermieden werden. Zumindest aber lassen sich bei einem Schlaganfall die Folgen in der Regel verringern, wenn Sie die Anzeichen und Symptome kennen:" schreiben Sie, doch dann fehlen die Hinweise auf die gezielte Vorbeugung.

  • Horst Göring schrieb am 01.07.2014, 11:39 Uhr

    Sehr geehrte Frau Hübner, vielen Dank für die kurze und präzise Darlegung des Sachverhaltes. Man kann nur hoffen, dass möglichst viele Leser sich eine Kopie mittels Magneten an ihren Kühlschrank heften, damit sie sich ständig an diese Ratschläge erinnern. Es wäre aber noch interessant zu erfahren, wie viele der Schlaganfälle durch Blutergüsse, bzw. durch ischämische Insulte entstehen und ob es bei dem Verhältnis der beiden Ursachen Veränderungen über die Jahre gibt. Mit besten Grüßen Horst Göring

  • Johann Wimmer schrieb am 01.07.2014, 12:17 Uhr

    Frau Dr. Hübner, ich möchte micht für die Schlaganfall-Info bedanken und möchte auch Ihnen das e-mail zusenden, welches ich von einer guten Bekannten erhalten habe. Bei Gehirnschlag-Tests kannte ich bislang nicht den Lächel- und Zungentest, finde diese aber sehr nützlich, weil sie einfach und leicht zu merken sind (zusätzlich natürlich auch ihre Tests). Die Geschichte dazu finde ich sehr hilfreich, denn ich glaube, viele würden sich bei diesen Fall ebenfalls nichts tragisches dabei denken. Man sollte also nichts verharmlosen und bei jeden verdächtigen Fall wirklich der Sache auf den Grund gehen. Ich erhielt folgendes e-mail: Gut durchlesen, denn es kann uns alle treffen!!! Vielleicht kann dein Wissen Leben retten: Neuer Hinweis auf einen Schlaganfall (Gehirnschlag) Man sagt, dass wenn du diese Mail an zehn Personen weiterleitest, die Chance groß ist, dass du dadurch mindestens ein Leben rettest. Blutgerinnsel/Schlaganfall - es gibt einen neuen Indikator: die Zunge (mehr dazu weiter unten). Ich werde dieses Mail jedes Mal weiterleiten, wenn es mir geschickt wird! Schlaganfall: Merke dir diese drei Buchstaben .......L. S. H. und neu Z. Erkennen eines Schlaganfalls: Während eines Grillfestes stolperte eine Frau und stürzte leicht - sie versicherte allen, dass es ihr gut ginge (sie hatten ihr angeboten, einen Notdienst zu rufen) .... sie sagte, sie sei auf Grund ihrer neuen Schuhe über einen Backstein gestolpert. Man hat sie abgeputzt und ihr einen neuen Teller mit Essen besorgt. Obwohl sie einen leicht durchgeschüttelten Eindruck machte, hat Jane den Rest des Abends genossen. Später rief Janes Mann alle an und sagte, Jane sei ins Krankenhaus gebracht worden - (um 18.00 Uhr ist sie gestorben). Sie hatte während des Grillens einen Schlaganfall erlitten. Hätten sie gewusst, wie man die Anzeichen eines Schlaganfalls identifiziert, wäre Jane heute vielleicht noch am Leben. Manche sterben nicht, aber sie enden in einem hilflosen, hoffnungslosen Zustand. Es dauert nur eine Minute, dies zu lesen. Ein Neurologe sagt, dass, wenn er innerhalb von drei Stunden zum Opfer eines Schlaganfalls gerufen wird, er die Auswirkungen vollkommen abwenden kann .... vollkommen. Er sagt, der Trick bestünde darin, den Schlaganfall zu erkennen, ihn zu diagnostizieren und dann die medizinische Versorgung einzuleiten, alles innerhalb von drei Stunden, was manchmal schwierig ist. Einen Schlaganfall erkennen. Zum Glück haben wir den Verstand, uns die "3" Schritte zu merken: LSH Lesen und lernen! Manchmal sind die Symptome eines Schlaganfalls schwierig zu identifizieren. Bedauerlicherweise bedeutet das Fehlen von Aufmerksamkeit schlimme Folgen. Beim Opfer können schwere Gehirnschäden entstehen, weil Umstehende die Anzeichen des Schlaganfalls nicht erkennen. Ärzte sagen, Umstehende könnten einen Schlaganfall identifizieren, indem sie drei einfache Fragen stellen: L *Bitte den Betroffenen zu LÄCHELN S *Bitte den Betroffenen zu SPRECHEN und einen EINFACHEN SATZ ZUSAMMENHÄNGEND ZU SPRECHEN (z. B. Heute ist ein sonniger Tag) H *Bitte den Betroffenen BEIDE ARME ZU HEBEN Wenn er oder sie Schwierigkeiten hat, auch nur eine dieser Anweisungen zu befolgen, muss sofort der Notdienst gerufen und müssen die Symptome mitgeteilt werden. Neues Anzeichen eines Schlaganfalls: Streck die Zunge heraus Z *Bitte den Betroffenen die Zunge herauszustrecken. Wenn die Zunge "schief" ist, zur einen oder anderen Seite hängt, ist dies ebenfalls ein Anzeichen für einen Schlaganfall. Also Vier Buchstaben zur möglichen Lebensrettung: L. S. H. Z! Kardiologen sagen, dass wenn alle, die diese Mail erhalten, sie an 10 Personen weiterleiten, kann man darauf wetten, dass mindestens ein Leben gerettet wird. --------------------------------------------------------------------- Ein eigenes Erlebnis möchte ich auch noch schildern. Die Symptome der Sprachstörung können auch bei Hungerkuren auftreten. Ich bemerkte einmal, dass eine junge Frau, die zwar mit sehr guter Vitalität und sportlicher Natur aufwarten konnte, aber gerade wieder einmal eine Abnehmphase durchlebte, dass sie bei der Unterhaltung einfache Wörter nicht aussprechen konnte und ins Stottern geriet. Sie hatte an diesen Morgen ausser einem Apfel kein Frühstück zu sich genommen. Dieses Gespräch fand am Vormittag ca. 10 Uhr statt. Ich rief die Rettung an und sie wurde im KH untersucht. Es deuteten keinerlei Hinweise auf einen Gehirnschlag hin und der Artzt begründete diese Sprachstörung aufgrund von Nahrungs- bzw. Mineralstoffmangel. Liebe Grüße Johann Wimmer